Sachsenring-GP: Rossi „Dritter ist auch okay“

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Nach einem weniger erfolgreichen Freitag konnte sich Valentino Rossi im Qualifying wieder nach vorn kämpfen und wird am Sonntag von Startplatz drei aus ins Rennen gehen. Keine leichte Aufgabe für den Italiener, in Anbetracht der Umstände.

„Ich bin glücklich in der ersten Reihe zu stehen. Leider steckte ich mit den zweiten Reifen im Verkehr fest, ich fühlte dass ich hätte Ein- oder Zweizehntel besser sein können da ich eine 1:21.6 mit den ersten Reifen fuhr. Ich fühlte mich gut mit dem Bike. Wir haben leichte Veränderungen seit den Freien Trainings vorgenommen und ich war schneller, daher ist es schade dass ich den zweiten Platz nicht erreichen konnte, aber Dritter ist auch ein guter Platz um ins Rennen zu starten,“ so Valentino Rossi. Und obwohl Rossi, den Sachsenring weniger kritisch als seine MotoGP-Kollegen einschätzte, kam die Strecke dem neunfachen Weltmeister heute ebenfalls mehr entgegen als am regnerischen und kühlen Freitag.

„Ich denke dass sich auch die Strecke heute verbessert hat, nicht nur von der Temperatur sondern auch vom Grip her, ich hatte mehr Grip und mit den Veränderungen vom Morgen war ich konkurrenzfähiger,“ so Rossi weiter und war sich ebenso bewusst, dass es schwer sein wird Marc Marquez auf dem Sachsenring zu schlagen. Doch die grösste Frage für den Movistar Yamaha Piloten ist nicht, wie er Marquez im Rennen schlagen kann, sondern mit welchem Wetter sich der Sachsenring am Sonntag präsentiert. „Die Wetteraussichten für morgen sagen, dass es ähnlich wird wie gestern. Wenn dem so ist, dann sind wir in grossen Schwierigkeiten, denn dann sind wir nicht in der Lage das Bike zu fahren und wenn es nass sein wird, dann wird es auch für Marc schwer sein, denn dann starten wir alle wieder bei Null.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

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