Sachsenring GP: Pole holt sich erneut kein Deutscher

Der WM-Führende Jorge Martin (Del Conca Gresini Moto3) holte sich am Samstag beim Pramac Motorrad Grand Prix Deutschland, die Spitze in der Zeitenliste zurück. Bereits zum sechsten Mal in Folge steht der Spanier damit auf der Pole Position. Mit nur 0,0060 Sekunden Vorsprung setzte sich Martin gegen seinen Kontrahenten Marcos Ramirez (Bester Capital Dubai) durch, für den es das erste Mal in der vordersten Startreihe war.

Für die deutsche WM-Hoffnung Philipp Öttl reichte es am Samstag leider nicht für die vordersten Startreihen. der Schedl-GP Pilot brillierte am Freitag in den Freien Trainings und ließ Martin im Schatten stehen. In der ersten Session am Samstagmorgen konnte Philipp Öttl die Top 5 jedoch nicht erreichen. Öttl war wiederum schnell unterwegs und mischte vorn mit. Erst zu Qualifying-Ende rutschte Öttl in der Zeitliste auf Platz 13. Die Konkurrenz ist nochmal um einiges schneller geworden in diesem Jahr, die spürte auch Philipp Öttl. 

Jaume Masia (Bester Capital Dubai) erreichte so auf dem Sachsenring sein bestes bisheriges Qualifying-Ergebnis, nach einem Sturz am Morgen, geht Masia von Startplatz 4 aus ins Rennen. Dahinter Spanier Aron Canet auf 5., Tony Arbolino auf 6. vor Marco Bezzecchi von Reddox Prüstel GP. Platz 6 war für Bezzecchi sicher nicht das was sich der ehrgeizige Moto3-Pilot erhofft hatte, aber dennoch eine gute Ausgangslage um beim Start gut vom Fleck zu kommen und sich nach vorn zu arbeiten.

John McPhee (CIP – Green Power) wurde Achter vor Ayumu Sasaki (Petronas Sprinta Racing) 9.und Fabio Di Giananntonio (Del Conca Gresini Moto3), welcher die Top Ten abrundete. Freude gab es beim Freudenberg Racing Team, Wildcard-Pilot Luca Grünwald steigerte sich heute erneut und holte sich Startplatz 26, Grünwald ließ damit vier Moto3-Piloten hinter sich.

Unsere Stimme aus dem Fahrerlager

Philipp Öttl (Südmetall Schedl GP) – Startplatz 13
“Bis zu den letzten zehn Minuten lief es gut, dann leider schlecht. Ich habe gewusst, dass das mit den Reifen schnell nach unten geht bei mir, ich habe jedoch die Runden einfach nicht gut ausnutzen können. Ich konnte mich an manchen Stellen verbessern, aber nicht viel. In der letzten Kurve habe ich immer zu früh gebremst und von Kurve 2 war die Linie noch nicht so gut, das passt jetzt besser. Mein Speed ist eigentlich nicht so schlecht, müssen wir schauen was morgen passiert, dass kann ich Dir leider nicht sagen.”

Luca Grünwalds Statement zum Qualifying erhaltet Ihr in einem separaten Beitrag.

Die Ergebnisse der Moto3 in der Übersicht findet Ihr HIER.

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: motogp.com

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