Sachsenring-GP: Pawi gewinnt Regenschlacht auf dem Sachsenring

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Auch zum Start des ersten Rennens des Tages blieb es stark verregnet auf dem Sachsenring. Keine einfachen Bedingungen für die Fahrer der Moto3-Klasse. Doch besonders einer erwies sich an diesem Sonntag als wahrer Regengott und holte sich damit den zweiten Grand Prix-Sieg in seiner Moto3-Karriere.

Polesetter Enea Bastianini kam beim Start sehr gut weg und übernahm bereits in der ersten Kurve die Führung vor Bo Bendsneyder, Aron Canet und John McPhee. Für Joan Mir war allerdings der Grand Prix beizeiten zu Ende, der Leopard Racing Pilot stürzte bereits in der ersten Runde. Nachdem sich die Fahrer in der ersten Runde noch langsam eingefunden hatten, liessen die ersten Attacken auf den Führenden nicht lange auf sich warten. Während Rookie Bendsneyder zurück fiel, schnappte sich zwischenzeitlich Peugeot MC Saxoprint Pilot John McPhee die Führung vor Andrea Locatelli. Doch diese währte nicht lang, denn dahinter lauerten bereits Khairul Idham Pawi, der sich in der ersten Runde von Platz 20 vorgekämpft hatte und Hiroki Ono, auf ihre Chance und verdrängten den Schotten auf Position 3. 

Indes lag der WM-Führende Brad Binder mit Rang 10 und über 7 Sekunden Rückstand bereits weit zurück und musste sich in seiner Gruppe mit Martin, Gianantonio, Kornfeil und Navarro auseinandersetzen. Auch Romano Fenati wirkte chancenlos und fiel bis auf Platz 24 zurück, wo er sich mit Philipp Öttl auseinandersetzen musste, der zu dem Zeitpunkt vor ihm lag. Tim Georgi machte indes drei Plätze gut und lag auf Rang 28. 

Auch an der Spitze wurde heftig weiter gekämpft, Hiroki Ono rutschte allerdings von der nassen Strecke und wurde somit gleich um mehrere Plätze zurückgeworfen. Damit hatte Pawi bereits einen Vorsprung von über 4,5 Sekunden auf seine Verfolger Andrea Locatelli, John McPhee und Enea Bastianini. 10 Runden vor Schluss betrug Pawis Vorsprung bereits 12,4 Sekunden, doch der Malaye lies sich von diesem Vorsprung nicht bremsen und trieb seine Honda weiter durch den Regen.

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Währenddessen spielte sich im hinteren Fahrerfeld ein deutscher Dreikampf ab. Während Max Kappler zunächst dicht an Philipp Öttl dran blieb, war es Freudenberg Racing Pilot Tim Georgi der ihn schliesslich attackierte und sich vor ihn auf Platz 18 setzte. Zu Philipp Öttl fehlten ihm indes noch 3 Sekunden, dieser schnappte sich jedoch Peugeot MC Saxoprint Pilot Alex Masbou und zog somit vor Georgi wieder davon.

Zwischenzeitlich änderte sich an der Spitze des Rennens nichts. Pawi lag weiterhin souverän in Führung, dahinter jedoch entbrannten jedoch heisse Kämpfe auf nassem Asphalt um die Top 5. Khairul Idham Pawi gewinnt auf dem Sachsenring sein zweites Rennen, gefolgt von Andrea Locatelli und Enea Bastianini auf zwei und drei. Jakub Kornfeil wurde vierter. Fabio Di Gianantonio setzte sich gegen John Mcphee durch und belegte Platz 5. Navarro, Binder, Danilo und Bagnaia bildeten die Top Ten. Philipp Öttl kam als 17. ins Ziel, dahinter Max Kappler auf Position 19. Tim Georgi schlug sich mit seiner ersten Wildcard ebenfalls souverän und lies Danny Webb und Fabio Quartararo hinter sich. 

Wie bereits das gesamte Wochenende verlief auch das Rennen der Moto3 sturzreich. Guanfran Guevara, Darryn Binder, Lorenzo Petrarca, Jorge Martin, Andrea Migno, Adam Norrodin, Nicolo Bulega kamen somit nicht ins Ziel. Auch Hiroki Ono stürzte, nachdem er bereits einen Rutscher abgefangen hatte.

Die Ergebnisse des gesamten Rennens findet Ihr HIER.

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

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