Sachsenring-GP: Marquez „Im Nassen war es kritisch“

„Es ist von Jahr zu Jahr schwieriger sich hier die Pole Position zu holen,“ gestand Marc Marquez nach dem geglückten Qualifying. Der Polesetter ließ es zunächst ruhig angehen um nach vorn zu kommen und überließ anfänglich Danilo Petrucci das Feld. Erst zum Ende der Session legte der Repsol Honda Pilot seine Bestzeit nach und konnte damit zu seiner achten Pole in Folge auf dem Sachsenring fahren.
„Dieses mal fand die Session im Nassen statt, es war schon kritisch,“ so der amtierende Weltmeister weiter. „Im Nassen weiß man nie was man ein Gefühl auf dem Bike haben wird. Am Anfang habe ich mich daher darauf konzentriert, dass ich mich wohl auf dem Bike fühle und schaffte es schließlich schneller und schneller zu werden. Ich wartete damit mein Limit auszureizen und schaute zunächst was der Asphalt macht. Als ich merkte, dass es weniger Wasser auf der Strecke wurde bekam ich Probleme mit den Reifen und versuchte irgendwie ein gutes Resultat zu erreichen. Hauptsache in der ersten Reihe, es wurde dann sogar die Pole, worüber ich sehr happy bin. Ich hoffe für morgen jedoch auf ein trockenes Rennen!“

Das Qualifying startete zwar unter eindeutig nassen Bedingungen, zwischenzeitlich hörte jedoch der Regen auf und es begann schneller als gedacht wieder abzutrocknen, was die Fahrer hier und da in Schwierigkeiten brachte und auch am Sonntag bei einem Flag-to-Flag-Rennen für Probleme sorgen könnte. „Es wirkt so als trocknet die Strecke, mit dem neuen Asphalt, in diesem Jahr noch schneller ab als vorher. Für morgen müssen wir sehr genau hinschauen ob es nass oder trocken ist. Das wichtigste ist jedoch, dass wir auch im Nassen ein gutes Gefühl hatte. Ich versuche morgen aufs Podium zu kommen und um den Sieg zu kämpfen!“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

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