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Sachsenring GP: Junior Cup-Piloten freuen sich auf Heimrennen

Insgesamt drei Grand-Prix-Veranstaltungen bilden 2018 den Höhepunkt des ADAC Junior Cups powered by KTM. Neben Brünn und dem Red Bull Ring reisen die Nachwuchspiloten auch in diesem Jahr auf den Sachsenring, wo sie an der Seite ihrer großen Vorbilder aus der MotoGP vom 13. bis 15. Juli beim Deutschland Grand Prix starten werden.

23 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen – Deutschland, Österreich, Belgien, der Tschechischen Republik sowie vier Fahrer aus ganz Europa mischen sich unter das diesjährige sehr internationale Fahrerfeld. Zwei von ihnen sind Lennox Lehmann (12, Dresden) und Lennard Göttlich (13, Kottmar/Eibau). Lennox Lehmann feierte an seinem zweiten Rennwochenende im ADAC Junior Cup bereits seinen zweiten Podestplatz und fuhr in Oschersleben auf den dritten Platz. Mit 51 Punkten steht der ADAC Stiftung Sport Förderpilot derzeit in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang 3.

„Mein Ziel vor der Saison waren die Top 10. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell bin und um Siege bzw. Podestplätze mitfahren kann. Meine derzeitige Platzierung in der Gesamtwertung ist Wahnsinn,“ erklärte der amtierende deutscher Vizemeister im ADAC Mini Bike Cup begeistert. Die Vorfreude auf den bevorstehenden Heimgrandprix ist bei Lennox Lehmann natürlich groß, nicht zuletzt, weil junge Talente wie er seine Idole hautnah erleben können. Auch der eigene Ehrgeiz spornt den Schüler an

„Ich komme mit jedem Training bzw. Rennen besser mit dem Motorrad zurecht. Mein Ziel für den Sachsenring ist es ganz klar wieder ein Podium einzufahren und natürlich in der Gesamtwertung noch weiter nach oben zu klettern. Für mich ist es total aufregend im Rahmen der MotoGP auf dieser schönen Strecke und bei der tollen Atmosphäre dort mitzufahren.“


Sachsenring-Fan ist auch Junior Cup-Mitstreiter Lennard Göttlich. „Der Sachsenring ist schon von klein auf meine Lieblingsrennstrecke“, so der einstige Minibiker. „Hier bin ich zum ersten Mal mit der KTM auf einer großen Rennstrecke gefahren. Ich werde nie vergessen, wie ich das erste Mal nach Kurve 11 den Berg runter gefahren bin, das war so cool.“ Um die Strecken besser kennenzulernen, nahm Göttlich an einem Renntraining teil und bereitet sich regelmäßig mit Fitness auf sein Heimrennen vor. So weit wie möglich nach vorn kommen, möchte auch er. „Es gibt sehr viele gute Fahrer. Ich würde gern unter die ersten 12 fahren, “ so der Junior Cup-Rookie.

 

Text: Doreen Müller-Uhlig

Fotos: Nico Schneider

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