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Sachsenring-GP: Joan Mir zeigt wo der Hase lang läuft, Öttl auf P4

Noch am Nachmittag meinte das Wetter es gut mit der Moto3. Die Session konnte unter trockenen aber kühlen Bedingungen gestartet werden. Ein Sturz in Kurve 1 führte jedoch dazu, dass das FP2 mit der roten Flagge unterbochen wurde und nach Neuaufnahme sich langsam dunkle Regenwolken am Himmel bildeten. Joan Mir schaffte es schließlich als schnellster ins Ziel bevor sich erneut der Regen zurückmeldete. 

Jorge Martin hieß der Unglücksrabe am Freitagnachmittag. Der Del Conca Gresini Moto3 Pilot verlor die Kontrolle über die Front und schlug auf dem Asphalt auf und hielt sich danach schmerzhaft den rechten Fuß. Die Trainingssession wurde daraufhin kurzzeitig unterbrochen, jedoch später wieder aufgenommen. Bis zu dem Zeitpunkt lag Martin auf Position 3, hinter Aron Canet und Joan Mir.

Während Joan Mir seine Spitzenposition bis zum Schluß verteidigen konnte, gelang es Aron Canet nicht sich auf dem zweiten Platz zu halten. Canet fehlten letztlich mehr als eine Sekunde auf den Führende, was nur für Platz 10 in den kombinierten Zeiten reicht.

Philipp Öttl fuhr bereits im ersten Training die drittschnellste Rundenzeit. Auch im zweiten Training des Tages zeigte sich Öttl in Topnähe, auch wenn der Deutsche zwischenzeitlich sich außerhalb der Top 20 bewegte. Zum Ende der Session verbesserte der Schedl Gp Pilot erneut seine Rundenzeit und wurde mit 1:27.911 erneuter Dritter. In der Gesamtwertung musste er sich allerdings der schnellsten Rundenzeit Jorge Martins beugen, welcher mit seiner Zeit aus dem FP1 0,013 Sekunden vor Öttl lag.

Auf Platz 5 schaffte es Livio Loi (Leopard Racing). Bo Bendsneyer (Red Bull KTM Ajo) und Nicolo Bulega (Sky Racing Team VR46) konnten mit ihrer Rundenzeit aus FP1 letztlich Platz 6 und 7 sich sichern. Marcos Ramirez (Platinum Bay Real Estate), Enea Bastianini (Estrella Galicia Marc VDS) und Aron Canet (Estrella Galicia Marc VDS) komplettierten die Top 10 in der Gesamtwertung.

Hingegen landete SKY Racing Team VR46 Pilot Andrea Migno auch am Freitag auf dem Sachsenring irgendwo im nirgendwo. Nachdem der Italiener Anfang des Jahres gute Trainings- und Qualiyfingergebnisse erzielen konnte und in Italien sogar siegte, scheint seitdem gar nichts mehr für den 21-Jährigen zu laufen. Auch am Sachsenring kam Migno am Ende des Tages nur auf Position 21.

Mit einer Wildcard ist Tim Georgi vom Freudenberg Racing Team der zweite deutsche Fahrer im Feld der Moto3. Mit 2,3 Sekunden Rückstand belegte der 17-jährige Berliner Platz 29.

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

 

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