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Sachsenring GP: Heiß umkämpfte Spitze lauert in der Moto 3 auf nächste Runde

Auch in dieser Saison ist die Moto3-Klasse ein heiß umkämpftes Pflaster. Zwischen Platz 1 und 5 liegen derzeit nur 24 Zähler. Somit verspricht auch das Rennen auf dem Sachsenring einiges an Spannung. Alle Augen schauen dabei in diesem Jahr besonders gespannt auf Marco Bezzecchi (Redox Prüstel GP).

Der Italiener reiste als WM-Führender auf den TT Circuit in Assen und hätte nur zu gern den Spitzenplatz bis zum Heimrennen seines sächsischen Teams behalten. Nach einem technischen Fehler im WarmUp konnte Bezzecchi im Rennen brillieren und sich bis an die Spitze arbeiten. Dort lieferte er sich mit seinen Kontrahenten spannende Überholmanöver. Der Sturz in der letzten Runde kam nicht nur für Marco Bezzecchi überraschend.

“In Assen hatten unsere beiden Piloten einen guten Start,” freute sich Florian Prüstel (Geschäftsführer des Redox Prüstel GP Teams). Jakub war schnell nach vorne gefahren, hatte sich gut durchs Feld gearbeitet und Marco war die komplette Renndistanz vorne in der Gruppe mit dabei. In der letzten Runde hatte Marco dann einen Sturz, der war sehr bedauerlich für uns. Das ist natürlich nicht schön, wir wären gern als WM-Führender an den Sachsenring gereist.“

Jorge Martin (Del Conca Gresini) gewann schließlich das Rennen der Moto3, vor Aron Canet und Enea Bastianini und schnappte sich damit die WM-Führung. Nur zwei Punkte trennen Martin und Bezzecchi nun voneinander. Der Spanier möchte dieses Resultat, als amtierender Moto3-Pilot mit den meisten Pole Positions, natürlich am Sachsenring wiederholen und damit seine WM-Führung ausbauen.

Auch Aron Canet stand zum ersten Mal seit Argentinien auf dem Podium, noch reichte es für ihn nicht zum Sieg. Ebenso wird Bezzecchi seine Kontrahenten Enea Bastianini (Leopard Racing) und Fabio Di  Giannantonio (Del Conca Gresini) auf dem Schirm haben müssen.

Auf ein gutes Resultat hofft auch der einzige deutsche Fahrer im Feld, Philipp Öttl (Südmetall Schedl GP). Seit seinem Sieg in Jerez ist bei Öttl jedoch der Wurm drin. In Assen wurde der 22–Jährige letztlich ein Opfer der vielen Zeitstrafen, die die Rennleitung während des Rennens verhängte und kam als 17. ins Ziel. Sein bestes Ergebnis auf dem Sachsenring war im vergangenen Jahr Platz 5. Mit den deutschen Fans im Rücken möchte Öttl beim Heimrennen wieder den Anschluß zur Spitzengruppe schaffen.

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Prüstel GP – R.Lekl

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