Sachsenring-GP: Folger „Viele glauben ich gebe unter Druck nach“

„Ich bin sehr glücklich, denn ich hatte nicht erwartet heute auf Platz 5 zu kommen,“ freute sich Jonas Folger über sein bisher bestes Quali-Ergebnis.
„Ich hatte mir ein trockenes Qualifying erhofft und als es zu regnen begann, war ich mir nicht sicher ob ich dies gut schaffen würde. Ich hatte gemischte Gefühle im Regen, aber als ich die Zeiten aus dem Q1 sah, war mir klar, dass sie ziemlich viel Grip haben mussten also versuchte ich dem Asphalt und den Regenreifen einfach zu vertrauen und habe mir von Marc einfach ein paar Linien abgeschaut, um auf die gute Rundenzeit zu kommen.“

Sorgen machte sich Folger auf der anderen Seiten dann doch etwas, ob das morgen so richtig mit den Reifen klappt und baut auf eine klare Wetterlage. „Ich hoffe, dass der Reifen bei regen morgen besser hält als heute im Qualifying, denn meine linke Seite hat ziemlich stark abgebaut. Es war allerdings nur ein kurzer Moment dabei wo es trocken war, da habe ich ihn etwas verheizt. Wenn es ganz nass sein sollte, denke ich schon, dass er hält,“ so der Mühldorfer.

Von Druck an seinem Heimgrandprix-Wochenende war an diesem nachmittag jedoch eher weniger zu spüren. Folger wirkte konzentriert und gelöst und erklärte abschließend womit dies zusammenhängt. „Ich hatte auch gedacht, dass ich mehr Druck fühle. Viele Leute denken, dass ich unter dem Druck nach gebe aber mein Team glaubt an mich! Ich genieße die Aufmerksamkeit, die ich hier bekomme, die Fans sind unglaublich und ich nehme das Gefühl auf und versuche einfach das Fahren zu genießen.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren