Sachsenring-GP: Folger „Grip ist unglaublich!“

Monster Yamaha Tech 3 Pilot konnte sich am Freitag über Platz 8 und Platz 11 in den Freien Trainings freuen. Mit 0,576 Sekunden Rückstand zur Spitze zeigte der Mühldorfer deutliches Potenzial vor heimischer Kulisse. Nach dem ersten Rantasten am heutigen Tag könnte für Morgen jedoch noch mehr drin sein.

Am vergangenen Wochenende lief es für Jonas Folger ebenfalls zu Beginn sehr gut, bis er im Rennen dann stürzte und somit den ersten Nuller in seiner Rookie-Saison produzierte. Dies hing dem Deutschen heute noch deutlich an und beschäftigten ihn im nassen Nachmittagstraining. „Ich habe mich an Assen erinnert und lange gebraucht bis ich das Limit gefunden habe. Ich war allerdings sehr über den Grip erstaunt. Im Nassen habe ich glaube ich noch nie soviel Grip gehabt, wie hier! Unglaublich! Daher war ich am Anfang auch so langsam,“ berichtete der 23-Jährige.

„Die Moto3 hat einen ganz schönen Reifenverschleiß, was bei uns glücklicherweise nicht so ganz der Fall ist. Der Grip ist richtig gut. Ich hatte jedoch Probleme mit dem Vorderreifen, allerdings lag es daran das wir den falschen Luftdruck gewählt haben und deswegen ist mir oft das Vorderrad eingeklappt. Die Bremspunkte sind sauber, flach und eben, anders als im vergangenen Jahr. das ist eine große Hilfe,“ so Folger weiter.

In den Vorjahren zählte die Heimstrecke nicht unbedingt zu den sportlichen Highlights, denn bis auf den zweiten Platz in der Moto2 vergangenen Jahres war Folger bisher weniger erfolgreich auf dem anspruchsvollen, sächsischen Kurs! „Wenn wir unter die ersten Acht kommen, ist das für mich sehr gut. Top 6 wäre natürlich der Wahnsinn und ich möchte gern auch weiter vorn stehen,“ berichtet Folger topmotiviert. „Das Potenzial ist da! Wenn wir weiterhin hart arbeiten und ich das richtige Gefühl aufbaue, können wir stark sein!“

Text: Doreen Müller

Foto: Jonas Folger

 

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