Sachsenring-GP: Die Stimmen vor dem Grandprix

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Volles Haus bei der Pre-Pressekonferenz zum Auftakt des Sachsenring Grandprix! Neben dem WM-Führenden Marc Marquez waren diesmal Movistar Yamaha Pilot Jorge Lorenzo, Assen-Sieger Jack Miller, Octo Pramac Yahknich Pilot Scott Redding, Lokalmatador Stefan Bradl zur Pre-Pressekonferenz geladen. Aber auch Moto2-Champion Johann Zarco nutzte die Möglichkeit um seinen Aufstieg in die Königsklasse bekannt zu geben.

Marc Marquez: „In der Vergangenheit habe ich gute Erfahrungen auf dem Sachsenring gesammelt und normalerweise fühle mich hier grossartig, in diesem Jahr ist es aber sehr kalt hier und auch für Sonntag sind die Aussichten nicht ganz so positiv und eher unstabil. Wir müssen auch erstmal ausprobieren wie es in diesem Jahr mit der neuen Elektronik, den neuen Reifen und dem neuen Motor hier läuft. Das Hauptziel ist gut ins Wochenende zu starten und von Beginn an in den Top 3 zu sein.“

Jorge Lorenzo: „Zuletzt verloren wir viele Punkte auch wenn wir das Rennen in den Punkten beenden konnten. Aber dieses Wochenende müssen wir schauen wie das Wetter ist, wie das Gefühl hier ist mit der neuen Elektronik und ob wir wettbewerbsfähiger sind als im vergangenen Jahr. Im letzten Jahr beendete ich zu der Zeit viele Rennen mit der ungefähr gleichen Punktezahl. Diese Saison zeigte bisher, dass alles passieren kann. Aber wir sind jetzt hier in Deutschland und ich versuche natürlich aufs Podium zu fahren und um den Sieg zu kämpfen.“

Jack Miller: „Das Lächeln hat mein Gesicht seit letzter Woche nicht verlassen. Es fühlt sich blöd an dies zu sagen aber die Top Ten ist das nach was wir schauen, denn wenn das Wetter so bleibt wie jetzt, wer weiss. Wir werden es versuchen! Die Linkskurven auf dem Sachsenring sind hilfreich für mich, denn wir sind nicht so gut unterwegs in den rechten Kurven mit meinem Bein.“

Scott Redding: „Ich sage immer das ich mit den Top Ten, Top 8 happy bin, Top 6 da wäre ich weit drüber. Wir müssen ebenfalls abwarten wie die Streckenbedingungen sind. Wenn es komplett trocken ist, dann wird es schwer gegen die Jungs aus den Werksteams, aber bei gemischten Bedingungen haben wir mehr Chancen.“

Johann Zarco: „Man braucht nicht extra zu erwähnen, dass ich sehr happy bin mit Tech3 in die MotoGP-Klasse zu wechseln und ich bin zuversichtlich dass wir eine solide Partnerschaft aufbauen werden. Das Team besitzt eine tiefe Verbundenheit und eine lange Historie mit Yamaha und sie haben sich in jeder Situation bisher bewährt und haben Jahr für Jahr ein gutes Paket gehabt. Das gefällt mir und es gibt mir eine extra Motivation um meine Ziele 2017 zu erreichen. Natürlich schaut es wie ein logischer Schritt aus, dass ein französisches Team und ein französischer Champion zusammen arbeiten und nun ist der Deal auch perfekt, was sicherlich gute Neuigkeiten sind. Ich werde wirklich mein bestes tun und mich sich selbst vorbereiten das Maximum zu geben, denn ich denke es ist mehr als nur möglich gute Resultate in der MotoGP zu erreichen nach meinen vielen Erfahrungen in der mittleren Klasse.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

 

 

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