• RTN
  • WM Serien
  • Moto2
  • Sachsenring-GP: Cortese und Schrötter starten mit gutem Gefühl in Heimgrandprix

Sachsenring-GP: Cortese und Schrötter starten mit gutem Gefühl in Heimgrandprix

Der Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring stellt das wichtigste Rennwochenende des Jahres für das Dynavolt Intact GP-Team dar, denn vor den angereisten Fans möchten Sandro Cortese und Marcel Schrötter an diesem Wochenende ganz besonders gute Leistungen abliefern. Mit den Plätzen 2 und 7 am Ende des ersten Tages starten beide Deutsche recht positiv in das letzte Rennwochenende vor der Sommerpause.
„Wir haben heute Morgen schon relativ gut angefangen, bis auf den letzten Versuch wo wir etwas ausprobiert haben, was nicht so ganz gut funktionierte,“ blickte Sandro Cortese auf die ersten Trainingssitzung zurück, in der, der Berkheimer mit 1:25.906 die dreizehntschnellste Rundenzeit erreichte.

Am Nachmittag lief es dann noch mal um einiges besser für den sturzgebeutelten Deutschen und Cortese wurde insgesamt Siebter. Etwas was für Zuversicht bei dem ehemaligen Moto3-Weltmeister sorgte. „Im zweiten Freien Training habe ich mich trotz der widrigen Bedingungen doch extrem gesteigert und bin damit zufrieden heute. Mit den Reifen, mit der ich die schnellste Zeit erreichte, bin ich fast Renndistanz gefahren, das ist ein gutes Zeichen für Sonntag. Mein Ziel ist jedoch erstmal ein gutes Qualifying zu fahren und mich danach auf das Rennen zu konzentrieren,“ stellte Sandro Cortese klar und wollte in dem Zusammenhang gar nicht zu vorgreifend von einem Befreiungsschlag sprechen.

Auch Teamkollege Marcel Schrötter blieb trotz gutem Tagesresultat deutlich auf dem Boden. „Es war generell ein guter Start ins Wochenende für mich,“ freute sich Marcel Schrötter über die zweitschnellste Rundenzeit des Tages.

„Heute früh lief es bereits sehr, sehr gut, trotz etwas merkwürdiger Bedingungen. Wir sind zunächst mit Regenreifen raus, aber dann war es auf einmal trocken. Die ersten Runden musste ich noch etwas abwarten bis die schnellen Zeiten kamen. Ich habe aber schließlich ein paar gute Fahrer vor mir gehabt, von denen ich mir noch etwas abschauen konnte. Das war ein Vorteil für mich. Ich hoffe natürlich morgen ebenso gut dastehen zu können,“ so der 24-Jährige weiter. „Vor den deutschen Fans zu fahren ist schon mehr Motivation als wenn man woanders ist. Es freut einen hier zu sein. Extra Motivation bedeutet jedoch nicht gleichzeitig schnell zu sein. Eigentlich ist der Sachsenring einer meiner Lieblingsstrecken, auch wenn er mit der Moto2 schwerer zu fahren ist.“

Text: Doreen Müller

Fotos: Dominik Lack

 

 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren