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Sachsenring-GP: Bastianini hat die Nase vorn, Öttl nach Sturz auf P17

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Im ersten freien Training der Moto3 zeigten sich die üblichen Verdächtigen an der Spitze der Zeitenliste. Mit 1:28.196 sec war es SKY Racing Team VR46 Pilot Romano Fenati, der sich die Bestzeit holte, gefolgt von Brad Binder und Enea Bastianini. Doch der Gresini Racing Moto3 Pilot legte im FP2 nochmal eine Schippe drauf und setzte sich mit 0,093 sec Vorsprung vor seinen Landsmann in Führung.

Zu Beginn der zweiten Session hatten sich die Wolken über dem Sachsenring deutlich zugezogen, es blieb jedoch anfangs trocken und somit wagte sich nahezu das gesamte Moto3 Fahrerfeld auf die 3,671 km lange Strecke. Nahezu jedem Moto3 Piloten gelang es sich im zweiten Freien Training zu verbessern. Doch auch nach dem Mittag zeigte sich zunächst Rossi-Schützling Fenati als schnellster. Mit 0,816 sec Vorsprung vor Andrea Locatelli  konnte sich Fenati bis 3 Minuten vor Schluss vor der Konkurrenz behaupten. In Runde 15 von 17 schnappte sich schliesslich Enea Bastianini die schnellste Rundenzeit, während Romano Fenati aufgrund eines Zwischenfalls mit Adam Norrodin stürzte und somit vorzeitig um die Möglichkeit gebracht wurde, seine Zeit erneut zu verbessern. Somit blieb die Führung nach Ablauf der 40 Minuten bei Bastianini.

Als Drittschnellster beendete Nicolo Bulega den Freitag, dahinter Gabriel Rodrigo auf vier, Brad Binder auf Position fünf und Ongetta-Rivacold Pilot Danilo auf Rang sechs. Andrea Locatelli (Leopard Racing), Juanfran Guevara (RBA Racing Team), Francesco Bagnaia (Pull&Bear ASPAR Mahindra Team) und Niccolo Antonelli (Ongetta-Rivacold) komplettierten die Top Ten in den kombinierten Zeiten.

Philipp Öttl, der in der Morgensession einen kleinen Rutscher hinnehmen musste, präsentierte sich zu Beginn des FP2 mit guten Rundenzeiten vor heimischen Publikum. Mit einer 1:28.726 lag der Schedl-GP Pilot zwischenzeitlich auf Position 7 und verlor nur 0,312 sec zum Führenden. Jedoch gelang dem Deutschen keine weitere Steigerung was am Ende der Session Platz 17 bedeutete. „Ich bin eine Runde vorher langsam gefahren und wollte dann wieder schnell fahren und dort ist mir das Rad vorn eingeklappt,“ schilderte Öttl seinen Sturz im FP1, bei dem seine verheilende Hand keine weiteren Schäden davon getragen hat. „Sowas passiert, ich konnte danach aber gleich wieder schnell fahren und das erste Training lief somit dennoch gut. Auch das zweite Training hat ganz gut angefangen, wir haben verschiedene reifen ausprobiert und ich bin zum Schluss leider zu spät raus gegangen und dann hat es zu regnen angefangen und ich habe nicht mehr pushen könne. Der M-Reifen hat sich super angefühlt,“ berichtete der 19-Jährige weiter. Seine beim Sturz zugezogene Verletzung bereitete dem KTM-Piloten jedoch dennoch etwas Probleme, jedoch wirkte Öttl für den morgigen Tag zuversichtlich.

Maximilian Kappler, der mit einer Wildcard für das Team KRM-RZT an den Start geht und bereits Erfahrungen als Wildcard-Pilot in der Moto3-Weltmeisterschaft vorweisen kann, konnte sich am Nachmittag ebenfalls um eine Sekunde steigern und belegte Platz 33. Tim Georgi, der ebenfalls mit einer Wildcard am Start war, musste allerdings erstmal noch den Sturz vorm Vormittag verdauen, schlug sich jedoch recht wacker bei seinem ersten Wildcard-Einsatz auf dem Sachsenring und konnte im Vergleich zum Vormittag ebenfalls sich verbessern. 

Die Zeiten der Freien Trainings der Moto3 findet Ihr HIER.

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

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