Sachsenring-GP: Aufwärtstrend bei IntactGP vor heimischen Publikum

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„Es war heute sehr schade, denn wir sind sehr wenig zum fahren gekommen. Trotzdessen haben wir das beste draus gemacht, einmal 17 und einmal 11 Runden. Hier am Sachsenring kann man ja wirklich die meisten Runden vom ganzen Jahr fahren von der Streckenlänge. Wir haben denk ich die richtige Richtung eingeschlagen, haben ein gutes Grundsetup und jetzt hoffen wir das es morgen besser wird,“ berichtete Sandro Cortese, der mit einer Zeit von 1:25.962 sec insgesamt Rang 11 am heutigen Tag belegte.

„Am Schluss war die Strecke trocken, aber man kann nicht so ganz einschätzen wie gut die Strecke geht und ich denke sie wird morgen nochmal einen guten Schritt nach vorn machen, sei  es Wetterbedingungen, Grip, Wind, Temperaturen. Es ist sehr schwierig und hier ein grosses Manko das es fast nur links rumgeht. Es wäre natürlich um einiges leichter, wo es links rechts das Ganze ausgeglichen wäre, aber ich denke das ist nun mal so und man muss in der Kurve einfach bisschen aufpassen,“ erklärte der Berkheimer, der selbst jedoch keine Probleme beim Durchfahren der Kurve 11 hatte.

Für den morgigen Tag, stehen bis auf die Reifenwahl keine weiteren Änderungen auf dem Programm bei dem Dynavolt IntactGP Piloten mit der Startnummer 11. Für Sandro Cortese ist der Sachsenring von der Atmosphäre immer etwas besonderes. „Die Zuschauer hier und die Stimmung ist einzigartig, das habe ich anderswo noch nicht miterlebt, ich kenne das nur am Sachsenring, aber für Deutschland ist es wichtig das wir einen Heimgrandprix haben und wir hoffen das wir am Sachsenring bleiben, das wäre für uns alle am besten, aber ich denke die Priorität steht das in Deutschland ein Grandprix stattfinden muss. Das wäre das schlimmste was uns passieren kann, wenn wir den Grandprix verlieren.“

Für Teamkollege Jonas Folger verlief der Freitag recht positiv. Der Mühldorfer schien im zweiten Freien Training zu seiner guten Form zurückgefunden zu haben und belegte mit 0,295 Sekunden Rückstand zum Führenden Platz 3.  „Mein Gefühl war besser als gedacht mit der alten Gabel. Ich bin super happy, auch wenn wir nicht wissen, ob es jetzt wirklich so weiter geht. Fürs Erste sind wir sehr zufrieden, weil mein Vertrauen wieder zurück ist,“ erklärte Jonas Folger am Nachmittag und wirkte zufrieden mit der Änderung an seiner Kalex. „Dementsprechend konnte ich aggressiv und gleichzeitig mit Lockerheit fahren. Das hatte ich in den letzten Rennen vermisst. Wir sind natürlich heute nicht so viel gefahren. Gerade ausreichend, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Für morgen werden wir die Einstellungen an der Gabel noch etwas verfeinern, weil es im ersten Ansprechverhalten noch ein bisschen zu aggressiv reagiert, sobald ich in der Kurve das Gas wegnehme. Wir müssen mehr Runden fahren, aber das Gefühl am ersten Tag war sehr positiv.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

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