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Sachsenring-GP: Als 1. Deutscher MotoGP-Rookie mit Folgaaas aufs Podium

Das erste Mal seit langem erlebte der Sachsenring einen deutschen MotoGP-Piloten auf dem Podium! Jonas Folger erfüllte am Sonntag beim Großen Preis von Deutschland alle Hoffungen und Wünsche und machte das Wochenende für die angereisten Zuschauer und die Fans vorm Bildschirm perfekt. Nebenbei gelang dem Deutschen etwas, was zuvor noch keinem deutschen Neuling in der schwersten Klasse glückte!

Der Mühldorfer zeigte sich bereits im WarmUp in Spitzenform und erreichte die schnellste Rundenzeit am Morgen. Auch im Rennen blieb der Tech3-Pilot konzentriert. Nach einem sicheren Start ging es für Folger in Richtung Podium, nachdem der 23-Jährige mit Jorge Lorenzo kurzen Prozess gemacht hatte, holte er sich zunächst Dani Pedrosa. Auch Marc Marquez wurde von Folger regelrecht überrascht und man sah mehrere Runden einen deutschen Fahrer in der Königsklasse in Führung liegend. Letztlich hatte Marquez den längeren Atem und holte sich den achten Sieg auf deutschem Boden. Jonas Folger wurde jedoch ebenfalls als strahlender Sieger gefeiert!

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Mit Platz 2 ist es der erste Podestplatz in seiner Rookie-Saison! Im Allgemein ist Folger der erste deutsche Rookie, der sich in seinem ersten Jahr direkt aufs Podest stellen konnte und das noch bei einem Heimrennen. Zuletzt stand Stefan Bradl in der Königsklasse 2013 auf dem Podium, allerdings war dies damals in Laguna Seca!

Jonas Folger:

„Es ist für mich das erste Mal gewesen hier auf so einer Position zu fahren. Ich habe mehrfach die Kontrolle über mein Bike verloren und war froh sitzen geblieben zu sein! Ich habe einfach gepusht, denn ich wusste vom WarmUp, dass ich eine starke Pace hatte. Ich bin Marc und Dani gefolgt und sah das meine dritte Attacke sehr stark war und konnte dann an Dani und schließlich auch an Marc vorbei. Es war ein sehr schöner Moment. Letztlich konnte mich Marc jedoch schlagen, er hat einfach mehr Erfahrung und ich wollte Reifen schonen und auch auf meiner Linie bleiben. Ich war mir sicher, dass ich ihn nochmal attackieren könnte, leider habe ich dann einen Fehler gemacht und zu stark gebremst. Der Fehler unterlief mir auch noch ein zweites Mal, wodurch ich Zeit verlor. Ich habe versucht die Zeit wieder aufzuholen, allerdings bin ich auch schon manchmal dabei gestürzt und habe mir gedacht, dass ich lieber auf dem zweiten Platz bleibe.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

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