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Regen beeinträchtigt WSBK-Gastspiel in Assen – Ausdauertest beim legendären „Bol d’Or“ – Doppelpodium für BMW S 1000 RR in Südafrika.

BMW Motorrad Privatteams waren an den vergangenen beiden Wochenenden auf verschiedenen Kontinenten in Aktion – Lance Isaacs feiert in der Südafrikanischen Motorrad-Meisterschaft seine ersten Podiumsplätze der Saison.



München, 30. April 2014. Geschäftige Zeiten bei BMW Motorrad Motorsport: Der bayerische Hersteller hat 2014 sein weltweites Kundensportprogramm ausgeweitet, und in mehreren internationalen und nationalen Meisterschaften hat die Saison bereits begonnen. Auch an den vergangenen beiden Wochenenden waren BMW Motorrad Privatteams auf mehreren Kontinenten in Aktion, unterstützt von den Experten von BWM Motorrad Motorsport. Am vergangenen Wochenende starteten BMW Motorrad Motosport Kunden in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) und im FIM Superstock 1000 Cup (WSTK) in Assen (NL) und beim legendären 24-Stunden-Rennen „Bol d’Or“ in Magny-Cours (FR), dem Saisonauftakt der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft 2014. Auch in der Südafrikanischen Motorrad-Meisterschaft (SAM) und der Japanese Road Race Championship (MFJ) traten BMW Motorrad Privatfahrer an. Bereits am Wochenende zuvor unterstützte BMW Motorrad Motorsport seine Kunden vor Ort bei der ersten Runde der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) in Brands Hatch (UK).

Im Rahmen des WSBK-Gastspiels in Assen präsentierte BMW Motorrad Motorsport die BMW Motorrad Race Trophy. Seit diesem Jahr, 2014, veranstaltet der bayerische Hersteller einen eigenen Wettbewerb für BMW Motorrad Privatfahrer, die rund um den Globus in verschiedenen internationalen und nationalen Meisterschaften antreten. Entsprechend ihrer Ergebnisse in ihren Rennen sammeln sie Punkte für die BMW Motorrad Race Trophy Wertung. Am Ende des Jahres wird der weltweit beste BMW Motorrad Privatfahrer gekürt.


FIM Superbike-Weltmeisterschaft in Assen.

Die dritte Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft wurde am vergangenen Wochenende in Assen ausgetragen. Der berühmte TT Circuit begrüßte die Teams mit dem typischen, unberechenbaren Wetter. Am Samstag sorgte ein Regenschauer für eine turbulente Superpole-Qualifikation, und am Sonntagnachmittag wurde Rennen zwei durch das schlechte Wetter enorm beeinträchtigt. Wegen starken Regens verzögerte sich der Start massiv, und das Rennen wurde von 21 auf 10 Runden verkürzt. Rennen eins, das am Sonntagvormittag ausgetragen wurde, musste nach 16 Runden wegen Öls auf der Strecke abgebrochen werden.

Für das BMW Motorrad Italia SBK Team war erneut Leon Camier (UK) im Einsatz, der mit der BMW S 1000 RR bei der vorherigen Runde im Motorland Aragón (ES) einen Sieg in der EVO-Klasse gefeiert hatte. Er vertrat auch in Assen den verletzten Franzosen Sylvain Barrier. Am Samstag verpasste Camier nur knapp die Superpole 2 für die zwölf schnellsten Fahrer. Er qualifizierte sich als zweitbester Pilot der EVO-Klasse für Startplatz 13. Im nach 16 Runden abgebrochenen ersten Rennen wurde er als 13. der Gesamtwertung und Vierter der EVO-Klasse gewertet. Im zweiten Rennen schied Camier aus, nachdem er bei nassen und schwierigen Bedingungen gestürzt war.

Das BMW Team Toth setzt zwei BMW S 1000 RR ein: eine WSBK-Version, pilotiert von Imre Toth (HU), und eine EVO-Version für Peter Sebestyen (HU). Toth belegte die Plätze 20 und 16, Sebestyen schied im ersten Rennen aus, im zweiten Lauf startete er nicht.


FIM Superstock 1000 Cup in Assen.

Nach den Läufen der Superbike-WM wurde am Sonntagnachmittag das Rennen des FIM Superstock 1000 Cups ausgetragen. Auch hier herrschten noch nasse und tückische Bedingungen. Federico D’Annunzio (IT) vom FDA Racing Team belegte auf seiner BMW S 1000 RR den 14. Platz, Riccardo Cecchini (IT / H-Moto Team) kam auf Rang 17 ins Ziel. Sein Teamkollege Robert Muresan (RO) schied aus, ebenso wie Remo Castellarin (IT), der mit einer BMW HP4 vom Team Motoxracing antrat.


EWC: „Bol d’Or“ in Magny Cours.

Einmal mehr bildete das legendäre 24-Stunden-Rennen den Saisonauftakt der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft. BMW Motorrad Motorsport war vor Ort, um das Penz13.com Franks Autowelt Racing Team zu unterstützen. Die BMW S 1000 RR mit der Startnummer 13 wurde pilotiert von Jason Pridmore (US), Pedro Vallcaneras (ES) und Bastien Mackels (BE). Auf das Trio wartete eines der härtesten Rennen in der Geschichte des Teams. Der 24-Stunden-Marathon wurde bei strömendem Regen gestartet, und bereits in der ersten Rennstunde gab es zahlreiche Stürze.

Doch für das BMW Motorrad Kundenteam lief in den ersten 16 Stunden alles glatt. Nach acht Stunden führte die Mannschaft die Superstock-Klasse an. Da sie zu diesem Zeitpunkt auf P1 lag, bekam sie dank des neuen Punktesystems die ersten Bonuspunkte gutgeschrieben. Weitere Zähler sammelte das Team nach 16 Rennstunden, als es auf Rang zwei seiner Klasse lag. Doch mit dem anbrechenden Morgen wendete sich das Blatt. Das Team musste zwei Stürze hinnehmen, und die Reparaturarbeiten am beschädigten Bike kosteten mehr als eine Stunde. Die Nummer 13 beendete das legendäre Rennen auf einem soliden sechsten Platz der Superstock-Klasse und auf Rang 14 der Gesamtwertung.


Südafrikanische Motorrad-Meisterschaft auf dem Redstar Raceway.

Die zweite Runde der nationalen südafrikanischen Meisterschaft wurde am vergangenen Wochenende auf dem Redstar Raceway in der Provinz Mpumalanga (ZA) ausgetragen. BMW Motorrad Kunden starteten in den Klassen Super GP und Super M. Und BMW Motorrad Privatfahrer Lance Isaacs (ZA) hatte allen Grund zum Feiern: Der frühere WSBK-Pilot fuhr in beiden Super-GP-Rennen auf das Podium. Im ersten der beiden Sonntagsrennen erreichte Isaacs mit seiner BMW S 1000 RR von Black Swan Energy den dritten Platz. Im zweiten Rennen lief es sogar noch besser: Isaac kam als Zweiter ins Ziel und fuhr zudem die schnellste Rennrunde.

In der Klasse Super M traten drei BMW Motorrad Privatfahrer mit ihren RRs an. Janine Davies (ZA) belegte im ersten Rennen den fünften Platz, schied aber im zweiten Lauf aus. Konrad Viljoen (ZA) wurde Sechster und Achter. Evert Stoffberg (ZA) kam in Lauf eins als Zehnter ins Ziel, schied aber im zweiten Rennen ebenfalls aus.


Japanese Road Race Championship in Autopolis.

Die Teams und Fahrer der Japanese Road Race Championship trafen sich an diesem Wochenende zu ihrer zweiten Saisonrunde auf dem Autopolis Circuit (JP). In der Klasse JSB1000, der Kategorie für 1.000-ccm-Superbikes, treten zwei BMW Motorrad Privatfahrer an. Kohji Teramoto (JP) vom Team Tras 135HP beendete das Rennen mit seiner BMW S 1000 RR auf Rang 13. Daisaku Sakai (JP / Flex D.R.E. Motorrad 39) schied aus. Im ersten Saisonlauf, der vor zwei Wochen in Suzuka (JP) ausgetragen wurde, hatten Teramoto und Sakai die Plätze zwölf und zehn belegt.


Britische Superbike-Meisterschaft in Brands Hatch.

Die BSB hat ihren Saisonauftakt am Ostermontag (21. April) in Brands Hatch ausgetragen. BMW Motorrad Motorsport war mit vor Ort, um seine Kundenteams und -fahrer zu unterstützen. Ryuichi Kiyonari (JP) verpasste im zweiten Rennen das Podium nur knapp. Er wurde mit seiner BMW S 1000 RR von Buildbase BMW Motorrad Vierter. Im ersten Rennen hatte der frühere WSBK-Pilot den 16. Platz belegt. Buildbase BMW Motorrad setzt in der Superbike-Klasse der BSB aktuell drei RRs ein: für Kiyonari, James Westmoreland (UK) und die TT-Legende Michael Dunlop (UK). Westmoreland beendete die Rennen in Brands Hatch auf den Plätzen zehn und sieben. Dunlop wurde im ersten Lauf 24. und schied im zweiten Lauf aus. Michael Rutter (UK / Bathams Prize Winning Ales) fuhr auf die Plätze zwölf und 17, sein Schweizer Teamkollege Patrick Muff belegte in beiden Rennen Rang 14. Martin Jessop (UK) startet mit einer RR von RidersMotorcycles.com BMW. Er wurde in den Rennen 13. und Zwölfter.


In der eng umkämpften Superstock-Klasse der BSB qualifizierten sich drei BMW Motorrad Privatfahrer für das Hauptrennen, in dem insgesamt 35 Piloten an den Start gingen. Lee Jackson (UK) vom Team Buildbase BMW Motorrad fuhr mit seiner BMW S 1000 RR im Hauptrennen auf Platz sechs. Hudson Kennaugh (UK / Linxcel Trik Moto Racing) wurde Neunter, und Rob McNealy (UK / McNealy Brown Ltd) kam als 20. ins Ziel.

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