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Profi trifft Youngster: Zwei deutsche Talente treffen sich in Spanien

Nicht nur in Deutschland finden sich deutsche Paarungen für Profi trifft Youngster, sondern auch an den ausländischen Rennstrecken werden Kontakte und Freundschaften geknüpft. Geradezu beispielhaft ist es, wenn sich zwei Fahrer treffen und selbst auf die Idee kommen, ein Profi-trifft-Youngster-Team zu werden. Aktuell so passiert in Spanien.

Der erfolgreiche Lukas Tulovic (18) fährt Moto2-EM in Spanien und trifft auf die Nachwuchshoffnung Freddie Heinrich mit seiner Moto4 in der Spanischen Meisterschaft CEV. Die beiden Fahrer haben sofort einen Draht zueinander gefunden und sehen sich regelmäßig, da beide Rennserien meist parallel am gleichen Ort starten.

Seit Beginn dieser Saison nimmt sich Lukas Tulovic die Zeit und besucht Freddie während seiner Rennläufe, unterstützt ihn mit Tipps und motiviert ihn zu Höchstleistungen. Eine erfolgreiche Konstellation – und gerade im ausländischen Rennzirkus eine wertvolle Hilfestellung für den 13-Jährigen. “Über das Kennenlernen von Lukas bin ich sehr glücklich, er ist ein sympathischer lustiger einfach ein cooler Typ. Wir besuchen uns gegenseitig in der Box und ab und zu hole ich mir auch ein paar Tipps wie ich welche Kurve fahren muss und was ich noch verbessern kann,” berichtet der Schüler über den wachsenden Kontakt zu seinem neuen Paten.

“Es ist echt toll das wir uns kennengelernt haben, die Chemie hat von Anfang an gestimmt. Ich hoffe das wir irgendwann mal die Zeit finden um auch mal zusammen Supermoto zu fahren. Natürlich würde ich auch so mal gerne irgendwas mit Lukas unternehmen,” so Freddie weiter und verrät uns auch wie es ist auf den spanischen Strecken unterwegs zu sein.

“Das Besondere an Spanien ist, dass man sich ein Stück weit fühlt, wie in der Moto GP. Es ist sehr professionell und ich habe dort schon viel von den schnellen Jungs lernen können. Es ist auch toll, auf den großen Strecken fahren zu dürfen. Das ist mit Deutschland nicht vergleichbar. Sicher würde ich auch gerne wieder eine Meisterschaft in Deutschland fahren, aber im Moment ist nichts vergleichbares vorhanden”, erklärt der Nachwuchsfahrer.

Dabei kann der junge Racer auch auf erfolgreiches Gaststarts im ADAC Junior Cup in diesem Jahr zurückblicken, bei denen er de, ein oder anderen Permanentstarter ordentlich  um die Nase fuhr. Auf seiner Moto 4 in Spanien sitzt Freddie Heinrich trotzdem noch am liebsten und möchte gern mit dem PrüstelGP Team in die Moto 3 Weltmeisterschaft. Die Karten stehen nicht schlecht für den Sachsen, den bei der PrüstelGP Academy ist man mit den Fortschritten des Youngsters zufrieden.

Auch für Pate Lukas Tulovic war es ein spannendes Rennjahr. Erstmals startete der 18-Jährige in zwei Meisterschaften und konnte große Fortschritte verbuchen, die er mit Ergebnissen in der Spitzengruppe beider Veranstaltungen bewies. Seine Highlights waren natürlich die beiden Wild Card Einsätze in der Moto2 Weltmeisterschaft.

“Mir ist klar geworden, dass es unheimlich hart ist in der WM Fuß zu fassen. Deshalb muss ich noch viel mehr an mir arbeiten als bis jetzt. Mehr trainieren und alles geben um meinen Traum wahr zu machen”, so sein Fazit zu den Auftritten im Rahmen der MotoGP. Einer, der Lukas Tulovic weiterhin dabei die Daumen drücken wird, ist Youngster Freddie. “Ich wünsche Lukas viel Erfolg und das er den Sprung in die Moto2 Weltmeisterschaft schafft!”

STECKBRIEF YOUNGSTER:
Freddie Heinrich 
Geboren am: 08.02.2005 
Wohnort: Lunzenau / Sachsen
Serie: FIM CEV Moto4 Meisterschaft
Lieblingsstrecke: Alcarras 
 
 
 
STECKBRIEF PROFI:
Lukas Tulovic
Geboren am: 15.06.2000
Wohnort: Eberbach / Baden-Württemberg
Serie:  FIM CEV Moto2 Europameisterschaft 
 
 
Text: Doreen Müller-Uhlig
Foto: PrüstelGP Academy / Lukas Tulovic / Privatarchiv

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