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Profi trifft Youngster: Next Generation – Patenpiloten tragen Projektgedanke weiter

PTY Next Generation – so könnte man den nächsten Schritt von einem der ersten Youngster im Programm bezeichnen. Marco Fetz und Pate Colin Rossi zählen zu den Verbindungen, die nun schon seit fast drei Jahren bestehen und auch entsprechend weitergeführt werden. Aus Patenschaften entwickeln sich Freundschaften und aus ehemaligen Motorrad-Nachwuchsfahrern werden ebenfalls Paten.
So die Idee von Marco Fetz, der in diesem Jahr als Rookie den Yamaha Dunlop Cup als dritter auf dem Podium abschloss. Mit 17 Jahren hat er nun schon erfolgreich einige Erfahrungen in dieser Serie und im ADAC Junior Cup sammeln können. Nun geht er zurück an seine Wurzeln und wird den Mini Biker Marco Schweizer aus Giengen in Baden-Württemberg unterstützen. Der junge Fahrer erklomm in diesem Jahr ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen: als Gesamtdritter der Einsteigerklasse der dmsj Deutschen Mini Bike Meisterschaft.

Der selbst noch recht junge Motorradrennfahrer aus dem bayerischen Merkendorf überzeugte Fans und Publikum in den letzten beiden Saisons mit überraschenden Podiumsplätzen als Rookie in beiden absolvierten Cups. Schnell gewöhnt sich Fetz an neue Maschinen und neue Rahmenbedingungen – eine gute Voraussetzung für einen Rennfahrer.

Marco Fetz ist 1,88 Meter groß und zählt damit eher zu den größeren Motorradsportlern der Szene. Dennoch werden wir den Drittplatzierten des ADAC Junior Cups 2016 und des Yamaha Dunlop Cups 2017 demnächst wieder Runden auf der Honda NSF 100 drehen sehen. „Wenn ich meine Knie auf dem Mini-Bike auch hinter die Ohren klemmen muss, lasse ich mir es nicht nehmen mit Marco einmal zusammen auf die Strecke zu gehen. Auch auf die Gefahr hin, dass er mich wahrscheinlich in Grund und Boden fährt.“ Kennengelernt haben sowohl Colin Rossi als auch Marco Fetz den jungen Mini-Biker Marco Schweizer beim Finale am Hockenheimring im Oktober – ein auf den ersten Blick optisch ungleiches Trio, dass sich aber menschlich ganz schnell zusammenfand.

Der Youngster fühlte sich bei den beiden „coolen Typen“ sofort gut aufgehoben. Und auch der „große“ Marco findet die Konstellation recht spannend: „Ich versuche natürlich so oft wie möglich bei seinen Rennen dabei zu sein. Das wird nicht immer funktionieren, aber wir werden das schon irgendwie einrichten. Ich glaube, dass ich ihn mit einigen Trainingseinheiten und Tipps aus meiner Mini-Bike-Zeit schon sehr gut unterstützen kann“, ist Fetz optimistisch. Und Marco Junior erklärt: „Ich möchte unbedingt meine Technik verbessern. Dabei wird er mir bestimmt gut helfen können. Ich hoffe, dass ich seine Tipps dann auch umsetzen kann.“ In der Einsteigerklasse des ADAC Mini Bike Cups hat er in diesem Jahr bereits auf dem Podium gestanden.

Text: Profi trifft Youngster

Foto: Friedemann Dommenz und Privat

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Kommentare (1)

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    Karl-Heinz Föttinger

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    Finde es wunderbar dass hier die Erfahrungen sowie Ratschläge und Tips weitergegeben werden. Der Motorradsport lebt von jungen Talenten und der Begeisterung die Sie an den Tag legen.
    Immer weiter so !!!

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