Phillip Island-GP: Trotz Top Ten Resultat Enttäuschung bei Cortese

Während sich an der Spitze der WM-Kampf weiter zuspitzte, ging es auch im Mittelfeld für die Dynavolt Intact GP Piloten um wichtige WM-Punkte und gute Resultate!

Nachdem Sandro Cortese bisher mit Phillip Island an diesem Wochenende nicht gut zu Recht zu kommen schien, zeigten sich im WarmUp am Sonntag erste Hoffnungsschimmer am Horizont. Als Zweitschnellster schloß Cortese den Vormittag ab und startete somit zwar optimistisch in das Rennen, mit Platz 9 als Endresultat war Cortese jedoch dennoch sichtlich unzufrieden. “Für mich war das ein schwieriges und enttäuschendes Wochenende, besonders, weil Phillip Island eine meiner Lieblingsstrecken ist. Ich war nie konkurrenzfähig und war heute wirklich nur auf der letzten Rille unterwegs,” blickte Cortese auf das Wochenende zurück.

“Mich überhaupt in der Gruppe zu halten, war sehr schwierig. Wir haben gewisse Probleme, die wir nicht in den Griff kriegen. Unser Topspeed ist momentan zu langsam. Ich habe auf der Geraden zu viel Zeit verloren und musste sehr kämpfen, um meine Position zu verteidigen. Sepang wird ähnlich schwierig werden für uns, denn da gibt es zwei lange Geraden. Das Team hat trotz allem eine super Arbeit geleistet. Wir hatten gestern leider total die falsche Richtung eingeschlagen und heute haben wir das Motorrad dennoch so hinbekommen, dass ein Top-Ten-Resultat möglich war. Aber ich habe mir natürlich mehr erhofft.”

Während Sandro Cortese ein Top Ten-Ergebnis erzielen konnte, ging das Wochenende für Teamkollege Marcel Schrötter deutlich schlechter aus. “Heute war einfach nicht mein Tag,” fasste Schrötter kurz und knapp zusammen.

“Im Nassen habe ich mich eigentlich sehr wohl gefühlt, war auch gar nicht so schlecht dabei im Vergleich zu Japan. Der Sturz im Warm-Up kam schlagartig. Er war auch ziemlich heftig, körperlich habe ich mir nichts Schlimmeres getan, eigentlich nur den Kopf hart angeschlagen. Ich habe mich dennoch auf dem Motorrad sehr wohl gefühlt und die Einführungsrunde genutzt, um mein Gefühl wieder zu bekommen. Der Start war auch gar nicht so schlecht, Morbidelli und Binder sind mir auf der Geraden im Windschatten durchgerutscht, aber ich habe insgesamt nur zwei Plätze verloren. Ich kämpfte kurzzeitig mit Dominique Aegerter. Der Abstand war gering und ich hatte sofort das Gefühl, in einer Runde wieder aufschließen zu können. Ich habe mich richtig gut gefühlt, aber da kam auch schon wieder der Sturz. Auch wieder komplett unerwartet.  Der heutige Tag ist einfach eine riesen Enttäuschung!”

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Intact GP

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