Phillip Island-GP: Rossi „Cal war mein Ziel“

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Der Grand Prix in Phillip Island startete äusserst frustrierend für Movistar Yamaha. Sowohl bei Jorge Lorenzo als auch bei Valentino Rossi schien am vergangenen Wochenende gar nichts zusammen zu gehen. Beim Qualifying schaffte es Rossi nicht einmal ins Q2 und musste eines seiner schlechtesten Qualifying-Ergebnisse hinnehmen. Von Startplatz 15 aus konnte sich Rossi schliesslich bis in Podiumsnähe vorarbeiten, gegen Cal Crutchlow fand der Doktor heute allerdings nicht die richtige Medizin. Mit Platz 2 war der neunfache Weltmeister nach dem Rennen dennoch mehr als zufrieden.

„Heute Morgen haben wir festgestellt, dass wir bei guten Bedingungen eine gute Pace hatten und Schritt für Schritt kam ich zurück,“ erklärte Rossi seine starke Performance im Rennen. „Zu Beginn des Rennens war die erste Runde sehr witzig und ich versuchte und hoffte zu Cal aufschliessen zu können, aber er war zu schnell und zu stark. Die ersten zehn Runden genoss ich sehr. Cal war auch mein Ziel und ich dachte ich könnte ihn besiegen da ich am Morgen etwas stärker war. Als ich Marquez stürzen sah, dachte ich es wäre vielleicht möglich zu gewinnen und versuchte es. Aber Cal ist immer sehr schnell in Phillip Island und interpretiert die Strecke in bestmöglicherweise. Die zweite Hälfte des Rennens war für mich schwieriger und ich konnte mich nicht mehr verbessern, aber dieses Rennen war etwas was wir nach dem Fehler in Motegi und dem gestrigen Tag gebraucht haben. Gestern war der frustrierendste Tag der ganzen Saison. Heute war es indes sehr positiv für das Team und Yamaha. Gratulation an Cal und danke an mein gesamtes Team, alle Jungs haben einen grossartigen Job gemacht.“

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

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