Phillip Island-GP: „Marquez“-Stil zahlte sich nicht aus

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Nachdem sich Marc Marquez mit seinem Sieg in Motegi vorzeitig den WM-Titel sicherte, kündigte der Spanier an die nächsten Rennen vielleicht wieder mehr im „Marquez-Stil“ anzugehen. Was dies für den Grand Prix in Phillip Island bedeutete, zeigte der Ausgang am heutigen Rennsonntag. Marc Marquez konnte sich frühzeitig die Führung sichern und lag unangefochten an der Spitze. Doch dann unterlief dem Repsol Honda-Piloten ein rennentscheidender Fehler und er stürzte.

„Als Erstes möchte ich mich bei meinem Team entschuldigen, denn ich machte heute einen Fehler;“ eröffnete Marc Marquez nach dem Rennen. „Wir haben alles perfekt gemacht und haben nun verpasst es mit einem guten Resultat am Sonntag zu krönen. Wenn ich um den Titel gekämpft hatte wäre es ein ganz anderes Rennen waren, da ich nicht so viel riskiert hätte. Ich startete heute stark, weil ich wusste ich musste von Beginn an einen Unterschied machen. Ich habe Abstand gehalten aber an einem der harten Bremspunkte habe ich zu spät gebremst und anstatt eine weite Linie zu nehmen, wie ich es sonst dieses Jahr gemacht habe, habe ich versucht weiter zu fahren. In solchen Fällen ist das Limit sehr schmal. Natürlich sind wir weiterhin glücklich, weil wir den Titel gewonnen haben, aber wir wollen auch weiterhin Rennen gewinnen. Es war komplett mein Fehler, während der gesamten Saison war ich sehr vorsichtig und heute riskierte ich mehr. Dieser Sturz hat also nichts mit den Michelinreifen zu tun. Uns steht das nächste Rennwochenende jedoch bevor und wir wollen uns nun darauf konzentrieren. Gratulation an Cal für diesen grossartigen Sieg.“

Text: Doreen Müller

Foto: Repsol Honda

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