Phillip Island-GP: Cortese „Konnte es endlich zeigen“

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Für Dynavolt Intact GP Pilot Sandro Cortese kam an diesem Wochenende alles zusammen. Diesmal jedoch im positiven Sinne. Nachdem der Berkheimer im Qualifying sich bereits Startplatz 4 sichern konnte, waren die Hoffnungen gross es diesmal bis nach vorn schaffen zu können. Bereits in der vergangenen Saison gelang Cortese der Sprung nach vorn, aufgrund technischem Defekt und Sturzpech liess das heißersehnte Podium jedoch noch eine geraume Zeit auf sich warten.

Auch beim australischen Grand Prix fiel Cortese von Startplatz vier zunächst um sechs Plätze zurück. Doch mit seinen Rundenzeiten, die rund eine halbe Sekunde schneller als das restliche Fahrerfeld waren, gelang es dem 26-Jährigen wieder aufzuholen und sich bis sieben Runde vor Schluss an die Spitzengruppe heranzuarbeiten. Cortese trennten zum Schluss zwar noch einige Hunderstel von den vor ihm liegenden Piloten Lüthi und Morbidelli, dennoch reichte es letztlich für einen starken dritten Platz und sein Comeback auf dem Podium der Moto2.

„Ich hatte heute echt ein super Gefühl und habe innerlich sogar mit dem Sieg spekuliert,“ berichtete Cortese anschliessend. „Das ganze Wochenende war top. Heute Morgen waren wir schon auf Platz drei. Mein Rennspeed war sehr stark, sodass ich einige Sekunden zur Spitze aufholen konnte. Nach dem Start haben sich meine Pläne, den Anschluss nach vorne nicht zu verlieren, zerschlagen. In der ersten Kurve bin ich glaube ich bis auf Platz zwölf zurückgefallen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch das Feld nach vorn gearbeitet hatte. Als ich mich dann einigermaßen freifahren konnte, habe ich mich Takaaki Nakagami relativ schnell zu den anderen aufgeholt. Erst die letzten sieben Runden war ich wieder an der Gruppe dran. Ich hatte eine gute Pace, aber als endlich zu den zwei Jungs an der Spitze aufgeschlossen hatte, war das Rennen vorüber. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über das Podium nach der bisher sehr schwierigen Saison mit einigen Strapazen, wie Verletzung, viel Pech und auch Fehlern von mir. Letzte Woche Japan war schon ein gutes Rennen für mich mit dem fünften Platz. Ich habe endlich gezeigt, dass ich es aufs Podium schaffen kann. Diese zwei Resultate werde ich mit nach Malaysia und Valencia nehmen. Bei den letzten Rennen ist es wichtig, nochmals gut abzuschneiden, um danach gestärkt in die nächste Saison zu starten.“

Text: Doreen Müller

Foto: IntactGP

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