North West 200: Seeley bricht Rekorde


Nachdem er bereits die Trainings zur diesjährigen Northwest 200 dominiert hatte, hat Alastair Seeley auch das Supersport-Rennen gewonnen. Damit stehen dem 34-Jährigen 13 NW200-Siege zu Buche, die gleiche Zahl wie bei Joey Dunlop und Michael Rutter.


Außerdem fuhr er auf dem 8,9 Meilen-Kurs mit 117.077mph eine neue Supersport-Rekordrunde. Bei seinem Sieg musste er sich gegen den Newcomer Glenn Irwin (DNF) und Michael Dunlop (P2) erwehren. Zunächst ging er nach dem Start in Führung, doch der aus Reihe zwei gestartete Irwin zog in Runde zwei bei Juniper Hill vorbei. Ausgangs der Startziel-Schikane holte sich Seeley die Führung zurück. Es sah also nach einem Zweikampf aus. Dieser wurde jedoch abrupt beendet, als Irwin mit Motorproblemen ausrollte. Michael Dunlop konnte mit seiner Yamaha nicht das Tempo des Führenden gehen und wurde mit 7,5 Sekunden Rückstand Zweiter vor Lee Johnston. Horst Saiger wurde Elfter.

Seeley:
“Manche schätzen die Suzuki nicht so hoch ein, aber ich mag sie. Es war ein enges Rennen und Glenn hat mich ganz schön unter Druck gesetzt. Respekt…dass er es gleich beim ersten Mal hier geschafft hat, mit uns vorn mitzufahren. Ich bin sicher, er hat dabei auch einiges gelernt. Die Streckenkenntnis und Erfahrung war bei mir ausschlaggebend. Um ehrlich zu sein, hat einfach alles funktioniert. Die Metzeler-Reifen waren gut und wir sind nicht viel gerutscht. Diese Woche testen wir einen neuen Reifen und ich bin zufrieden damit.”

Alle Ergebnisse des ersten SSP-Laufes gibt es HIER


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Beim Supertwin-Rennen war es Ryan Farquhar, der sich den Sieg holte. Der Mann aus Dungannon war von Pole gestartet und hatte bis zur letzten Runde die Führung inne, als Jeremy McWilliams bei Metropole vorbeiging. Die beiden Teamkollegen lieferten sich ein Duell bis zur Ziellinie.

“Ich wusste, dass es Jeremy versuchen würde. Ich wusste nur nicht wo!” lachte Farquhar im Ziel.

Eigentlich sollte am Donnerstag auch das Superstock-Rennen gefahren werden, aufgrund eines heftigen Sturzes des Ungarn Sandor Bitter wurde der Start jedoch auf Samstag verschoben.

Text: Dominik Lack

Foto: NW200 Press Office


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