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Nicky Hayden über Weihnachtsgeschenke, Essen und sein Lebensmotto

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Die Superbike-WM-Saison 2016 ist vorbei. Nun beginnt für die Fahrer die Winterpause. Wir haben die Zeit genutzt, um vom Rennsportalltag abzuschalten und den Piloten einige Fragen zu stellen, die nicht zwingend was mit ihrer Leidenschaft zu tun haben. Den Anfang macht Nicky Hayden, der seine erste Superbike-Saison als Fünfter abschließen konnte.

 

Was ist dein liebstes Urlaubs-Reiseziel?

Ich reise leider wenig um Urlaub zu machen. Ich reise um Motorradrennen zu fahren. Ehrlich gesagt finde ich es bei einer freien Woche schöner, einfach zuhause zu bleiben und Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Dann will ich einfach mal nicht im Flugzeug sitzen und meinen Pass brauchen.

Was ist Dein Lebensmotto?

Schwierig zu sagen. “Niemals aufgeben” vielleicht. Aber ich gebe nicht viel auf so kleine Lebensweisheiten. Ich lebe mein Leben und das kann man nicht in einem Motto zusammenfassen. 

Wenn Du Dein eigenes Bike designen könntest, wie würde es aussehen?

Es würde aussehen wie meine RCV Honda, mit der ich den WM-Titel 2006 geholt habe. 

Was ist Deine Lieblingsfarbe?

Ich mag rot. Aber Farben interessieren mich auch nicht so sehr. Ich mag viel lieber Pokale (lacht)

Kannst Du gut kochen?

Oh nein überhaupt nicht. Ich kann vielleicht Sandwhiches machen oder Cornflakes. Aber kochen ist überhaupt nicht für mich. Wenn ich ganz ehrlich bin, gibt es nicht viel, in dem ich gut bin. Ich kann Motorrad fahren. Das ist mein Job, meine Leidenschaft und mein Hobby. 

Gibst Du denn auch nicht viel auf Essen an sich?

Ich versuche schon, mich gesund zu ernähren. Essen ist für mich am Ende aber auch nicht mehr als ein Energielieferant. 

Wiehnachten rückt immer näher…Was war Dein schönstes Weihnachtsgeschenk?

Das war eine YSR50 Yamaha. Es war mein erstes Straßenbike und hat mich im Grunde überhaupt erst auf die Straße gebracht. Ansonsten würde ich wohl immer noch Dirttrack-Rennen fahren. 

Viele unserer Leser sind Hobby-Rennfahrer. Magst Du Ihnen einen Rat mit auf den Weg geben?

Ich finde es ja schon mal klasse zu hören, dass da bei Euch Leute als Hobby Rennen auf Rennstrecken fahren! Ich kenne leider auch viele Leute, die so auf der Straße fahren. Es ist eine schöne Sache, wenn man auf Rennstrecken Erfahrung sammeln kann. Klar macht das normale Fahren auf der Straße auch Spaß, aber da gibt es den Verkehr, da haben die sportlichen Ambitionen nichts verloren. Als Rat würde ich nur ganz allgemein sagen: Fahrt immer vorsichtig und tragt die richtige Schutzkleidung. Außerdem: Man braucht nicht immer das dickste Bike. Wenn man keine CBR1000 fahren kann, gibt es auch keinen Grund dazu. Dann sollte man vielleicht auf eine 600er steigen. Man sollte einfach ein Bike fahren, mit dem man pushen und sich entwickeln kann.

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Text: Dominik Lack

Fotos: Dominik Lack

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