Neues aus Übersee: Haga punktet in Thailand

Ein schwieriges Wochenende hatten die Fahrer des Kagayama Suzuki Teams bei der vierten Saisonstation der Asia Road Racing Championship (ARRC) in Thailand. Noriyuki Haga, der sich mit seiner GSX-R600 als 12. im Supersport-Grid qualifyizierte, kämpfte zwar im ersten Rennen um die zweite Position, wurde jedoch in der siebten Runde abgeräumt und stürzte. Der Japaner konnte seine Maschine danach wieder aufheben und weiterfahren, lag als 22. jedoch außerhalb der Punkteränge. Auch für Teamkollege Rafid Topan musste einen Sturz mit einem anderen Fahrer einstecken.



Der zweite Lauf sollte erfolgreicher für das Team werden, das noch bei den 8 Stunden von Suzuka im Juni Rang drei holen konnte. Haga konnte sich gleich nach dem Start in der Führungsgruppe festsetzen und lag bis zur Rennhälfte auf Rang drei. Danach sah es so aus, als könne der 40-Jährige das Tempo der Top-Leute nicht mehr mitgehen und er fiel auf Platz sechs zurück. Diesen konnte er bis in die letzte Runde halten, wo er in der Zielkurve erneut einen Schlag von hinten bekam und die Strecke verlassen musste. Mit Platz acht konnte der Ex-Superbike-WM-Pilot zumindest noch 8 Punkte einfahren. 

In der Meisterschaft liegt der Japaner damit auf der neunten Position. Für das fünfte Rennen trifft sich die ARRC vom 1.-3.Oktober auf dem Losail International Circuit in Qatar. 

Noriyuki Haga – #41: 
“Die Maschine, die ich am Morgen in der WarmUp-Session hatte, war die beste, wenn man die Woche zusammenfasst. Ich habe versucht, das Bike für die Bedingungen am Nachmittag einzustellen, aber so ganz stimmte es noch nicht. Ich habe mein Bestes gegeben, um in der ersten Rennhälfte vorn dabei zu sein, aber die Reifen waren in der zweiten Hälfte am Ende und das hat mein Rennen quasi beendet. Ich wurde in der letzten Kurve der letzten Runde berührt und hatte Pech, auch wenn sich die  Suzuki GSX-R600 definitiv entwickelt hat und der Teamgeist gut ist. Ich möchte sie für die verbliebenden zwei Rennen der Saison weiter verbessern.”

Text: Dominik Lack
Foto: Suzuki Racing

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