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Nachwuchs: Holpriger Saisonauftakt für Orgis-Brüder in Estoril

Am vergangenen Wochenende startete auch für die Brüder Kevin und Leon Orgis die Saison mit dem ersten WM-Lauf in Estoril / Portugal. Die beiden Sachsen sind zwei von insgesamt neun Fahrern die 2018 in der spanischen Meisterschaft ihr Glück versuchen.

In der CEV Repsol Moto3 Junioren Weltmeisterschaft präsentierten sich die beiden Nachwuchstalente nun erstmals der Konkurrenz. Nicht ganz zufrieden, jedoch das Ziel klar vor Augen hieß das Fazit am Ende eines ereignisreichen Wochenendes.

Dabei begann bereits der Saisonauftakt für Kevin und Leon Orgis mit einem klaren Handicap. Ohne eine einzige Testmöglichkeiten mit ihren neuen Bikes waren die Brüder nach Portugal gereist und standen gleich zu Beginn vor einem großen Berg an neuen Aufgaben.  Sowohl das neu formierte Team, als auch die Technik konnten die Kiefer Racing Piloten im Vorfeld nicht testen, da hierfür die Zeit fehlte.

Mit dabei, wie bei jedem Rennen Rene Orgis, der nicht nur als Vater sondern vor allem auch als Teammanager die Geschicke bei Kiefer Racing leitet und somit um die Schwierigkeiten in dieser Lage weis. “Trotz dieser schlechten Ausgangsposition legten beide Jungs im ersten Training ganz ordentlich los,” berichtete Orgis. “Aus der Kalten auf ein GP-Bike zu steigen ist nicht ganz ohne, doch Stück für Stück versuchten beide Vertrauen zu dem neuen Arbeitsgerät, eine Honda NSF 250 RW aufzubauen. Die ständig wechselnden Bedingungen erschwerten das Ganze zusätzlich,” so der engagierte Vater weiter. 

Für den jüngeren Sohn Leon schien die Umstellung auf das neue GP-Bike schneller zu gelingen, denn er stellte sich im Qualifying 2 Plätze vor seinen Bruder. Auch im Rennen erwischte der 17-Jährige einen guten Start, verbremste sich aber zu Beginn der zweiten Runde und musste sich wieder vorkämpfen. Am Ende erreichte Leon Orgis jedoch einen respektablen 20. Platz.

Kevin Orgis (Foto links) Saisonstart lief indes nicht so wie erhofft. Der 18-Jährige fuhr das erste Rennen ohne Anschluss nach vorn und wurde am Ende 26ter, von insgesamt 41 gestarteten Piloten. “Nüchtern betrachtet war es nicht das was man sich vornimmt,” resümierte Rene Orgis abschließend. “Aber unter den Ausgangs- bedingungen gesehen geht das Ergebnis mehr als in Ordnung. Komplett ohne Vorbereitung bei dieser Konkurrenz hier mitzufahren und das Rennen zu beenden ist aller Ehren wert,” so Orgis weiter.

“Leon ist mehr Risiko gegangen und konnte sich somit gut in seiner Gruppe behaupten. Kevin geht kontrollierter zu Werke und erkennt die Probleme an denen wir arbeiten müssen. Beide zusammen werden die Daten analysieren und beim nächsten Lauf in Valencia werden wir sicher deutlich besser.”

Wer Kevin und Leon Orgis die Daumen drücken möchte, sollte nicht verpassen am 29.04.2018 live über die Webseite der CEV dabei zu sein.

Zur FIM CEV Repsol Moto3 Junioren Weltmeisterschaft gelangen Sie hier.

 

Text: Doreen Müller-Uhlig

Fotos: ORM-Orgis Racing Management // Nico Schneider

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