Mugello-GP: Schrötter “Dieses mal will ich es besser machen!”

Auch für Dynavolt Intact GP und Marcel Schrötter schien sich die Mühen der letzten Wochen endlich auszuzahlen. Beim italienischen GP auf dem Mugello Circuit gelang dem 25-Jährigen mit Startplatz 2 eines seiner besten Qualifyings!

“Mugello ist eine Strecke, die ich sehr mag, aber es ist wahrscheinlich auch eine der schwierigsten Rennstrecken,” eröffnete Schrötter anschließend. “Gestern war ich sofort in der Lage, schnell zu fahren, aber das Motorrad funktionierte gestern auf eine völlig andere Art und Weise verglichen mit dem, was wir in den letzten Rennen gefahren sind. Ich habe ziemlich früh gespürt, dass ich Probleme hatte, obwohl ich schnelle Zeiten abliefern konnte. Um den nächsten Schritt zu machen, mussten wir etwas verändern. Wir sind einfach zu dem zurückgekehrt, was wir kannten und heute Morgen fühlte ich mich sofort besser.”

Gleich zu Beginn der Session gelang es Schrötter somit sich mit 1:51.606 an die Spitze der Zeitenliste setzen und die Führung zu übernehmen. Erst zur Halbzeit machte Lokalmatador Mattia Pasini ihm diese Position strittig. Mit 30 Tausendsteln Vorsprung fehlten Schrötter letztlich nur wenig Sekunden auf die Pole-Zeit. Die Freude des Deutschen war am Ende des Tages über seine Top-Platzierung dennoch ungebrochen. 

“Endlich konnte ich es richtig machen und es in die erste Reihe zu schaffen, das ist großartig,” freute sich der Bayer. “Ich habe wirklich versucht, mein bestes Qualifying zu fahren, weil ich mich dort normalerweise etwas schwer tue. Ich kann viele gute Runden drehen, aber dann fehlen mir zwei, drei Zehntel, um es mit einer extra schnellen Runde auf den Punkt zu bringen. Ich bin froh, dass es heute funktioniert hat und ich freue mich schon sehr auf das morgige Rennen. Mein Ziel für das Rennen ist es, mit den vorderen Jungs mitzuhalten. Ich war beim letzten Rennen schon nah dran, aber ich war enttäuscht, dass ich ihnen nicht folgen konnte, obwohl ich das ganze Wochenende über die Pace dazu hatte. Ich will das dieses Mal besser machen und versuchen, bis zur letzten Runde mit der Führungsgruppe kämpfen und hoffentlich auch um das Podium.

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: Dynavolt Intact GP

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