Mugello-GP: Lorenzo gewinnt Zielfinish nach Ausfall Rossis

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Alle Zeichen standen auf gelb beim italienischen Grandprix in Mugello. Valentino Rossi holte sich die erste Pole Position in Mugello seit 2008 und zeigte sich das gesamte Wochenende schnell und angriffslustig. Allerdings war es der amtierende MotoGP Champion der am Ende des Tages den Sieg in der Tasche hatte.

Dabei erwischte Polesetter Valentino Rossi einen guten Start. Doch Teamkollege  Jorge Lorenzo kam ebenfalls sehr gut weg und schoss von Rang 5 vor auf 1, vorbei an Rossi. Maverick Vinales hingegen konnte seinen Start aus der ersten Reihe nicht umsetzen und erlebte einen Startalbtraum, der Spanier fiel auf Rang 11 zurück. Auch Iannone hatte einen schlechten Start und kam nur als Achter vom Fleck.

Von Runde 1 ein an, lieferten sich die Movistar Yamaha Piloten ein packendes Duell. Warten und beobachten war gestern, angreifen hieß die Maxime des diesjährigen Valentino Rossi in Mugello. Seite an Seite fuhren die Titelkonkurrenten bereits in der zweiten Runde nach Start-Ziel in die Kurve ein. Doch Rossi musste weit gehen und konnte seinen erste Angriff auf Lorenzo nicht umsetzen. Runde für Runde wiederholte sich dieses Manöver. Hinter Rossi reihten sich Aleix Espargaro, Marc Marquez und Dani Pedrosa unter den Top 5 ein. Marquez schnappte sich derweil in der nächsten Runde die Suzuki von Aleix Espargaro und versuchte auf das Führungsduo aufzuschließen.

Ein Motorschaden an der Yamaha beendete schließlich die Podiumsjagd von Valentino Rossi 15 Runden vor Schluss! Auch an der Yamaha von Jorge Lorenzo war der Motor hochgegangen, dies passierte jedoch im WarmUp und verschaffte Yamaha noch genug Raum. Davon profitierend, erbte Marquez Rossis zweite Position im Rennen, dahinter Andrea Dovizioso und Andrea Iannone. Maverick Vinales meldete sich indes mit Position 6 zurück.

Jorge Lorenzo und Marc Marquez setzten sich an der Spitze ab, dahinter folgten mit 5,5 sec Rückstand die beiden kämpfenden Ducati-Piloten. Alles erinnerte an das Crash-Desaster von Argentinien. Dani Pedrosa nutzte den Fight und schloss zu beiden Ducatis auf, auf einen Fehler wartend, der nur wenige Turns später von Dovizioso folgen sollte. Der Italiener verschätzte sich und musste die Repsol Honda an sich vorbeilassen. 3 Runden vor Schluß war auch Andrea Iannone fällig und gab seinen dritten Rang an Pedrosa ab.

Auf den Rängen 6,7,8 mussten sich indes Maverick Vinales, Bradley Smith und Danilo Petrucci miteinander auseinander setzen. Doch mehr als 12 sec Rückstand auf die in Führung liegenden Lorenzo und Marquez hielten die Piloten weit außer Schlagdistanz.

Erst wenige Runden vor Schluss versuchte Marc Marquez eine direkte Attacke auf Jorge Lorenzo, doch der Repsol Honda Pilot konnte die Linie nicht halten und musste seinen Landsmann innen an sich vorbei lassen. Nächste Runde gleiches Spiel und wieder gelang es Marquez nicht sich vor Lorenzo zu setzen. Der nächste Angriff erfolgte in der letzten Runde, diesmal gelang es Marquez sich an Position 1 zu schieben und wähnte sich schon siegessicher. Doch Lorenzo holte auf Start-Ziel alles aus seiner Yamaha raus und schnappte sich mit 0,019 sec Vorsprung den Sieg. Marc Marquez wurde somit Zweiter, Andrea Iannone konnte sich von Pedrosa seinen Podiumsplatz zurückholen und wurde Dritter.

Dani Pedrosa (Repsol Honda), Andrea Dovizioso (Ducati), Maverick Vinales (Suzuki Ecstar), Bradley Smith (Monster Yamaha Tech3), Danilo Petrucci (Octo Pramac Yannich), Aleix Espargaro (Suzuki Ecstar) und Michelle Pirro (Ducati) komplettierten die Top Ten.

Jack Miller (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS), Alvaro Bautista (Aprilia Racing Team Gresini) und Loris Baz (Avintia Racing) stürzten gleich zu Rennbeginn. Auch Scott Redding (Octo Pramac Yannich) beendete den GP nicht.

Die Resultate des Rennens der Königsklasse findet Ihr HIER.

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

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