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Mugello-GP: Folger „zweite Chance nicht genutzt“ – Cortese „noch nicht 100% fit“

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Dynavolt Intact Pilot Jonas Folger, der die bisherige Saison durchweg starke Leistungen zeigen konnte, kam auf dem italienischen Kurs mit seiner Kalex nicht sonderlich gut zurecht. Startplatz 17, Ausfall wegen technischen Problemen und Rang 15 nach Neustart war das Fazit seines Wochenendes. Indes konnte Teamkollege Sandro Cortese sich nach seinen gesundheitlichen Problemen in Mugello mit guten Trainingsergebnissen und einem ordentlichen Platzierungsergebnis im Rennen zurück melden.

„Es war ein schwieriges Wochenende. Ich habe einfach kein Gefühl fürs Motorrad entwickeln können. Wir haben viel probiert und gearbeitet, ich habe versucht, locker zu bleiben und trotzdem das Beste draus zu machen, aber es hat einfach nicht gereicht,“ fasste Jonas Folger das Wochenende in Mugello zusammen. Dabei sah es im Warmup so aus als hätte das Dynavolt Intact GP eine Lösung gefunden. Jonas Folger lag nur 0,144 sec hinter Takaaki Nakagami, der die Morgensession anführte. Doch beim Start kam der Mühldorfer anschliessend nicht gut weg, von Platz 17 aus ging Folger ins Rennen und verlor bereits in der ersten Runde fünf Plätze. Probleme mit der Schaltautomatik sorgten für ein vorzeitiges Aus und Folger brachte seine Kalex zurück an die Box. Dem Sturz von Xavi Vierge geschuldet, kam es schliesslich zu einem Rennabbruch und Folger erhielt die Chance erneut an den Start gehen zu können. „Ich habe eine zweite Chance bekommen, konnte diese aber leider nicht ganz nutzen,“ resümierte Folger, der mit Platz 15 in der Gesamtwertung auf Rang sieben rutschte. „Morgen haben wir noch einen Test in Mugello. Ich hoffe, dass der gut verläuft, damit ich mit einem guten Gefühl abreisen kann. Ein kleines Glückserlebnis wäre gut. Jetzt müssen wir schauen, was das Problem war.“

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Teamkollege Sandro Cortese meldete sich nach seiner verletzungsbedingten Pause in Le Mans mit durchweg guten Ergebnissen auf der italienischen Strecke zurück. Im Warm-Up am Sonntagmorgen zählte Cortese ebenso zu den dominierenden Fahren im Moto2-Feld. Von Startplatz 11 aus gelang es Cortese auf Platz neun zu fahren und er hielt den späteren Sieger Johann Zarco hinter sich. Nach Neustart schaffte es der Berkheimer nach Duellen mit Simone Corsi und Luis Salom auf den elften Platz und holte sich nach zwei punktelosen Wochenenden fünf wichtige Zähler. „Die zehn Runden des neuen Rennens waren etwas chaotisch. Vorher hatte ich mit viel wohler und lockerer gefühlt,“ berichtete Cortese nach dem Durcheinander im Moto2-Rennen.  „Wenn man dann nur zehn Runden hat, dann muss man zehn Qualifying-Runden fahren, um zu überleben. Manchen Fahrern gelingt das besser, manchen schlechter.  Am Anfang vom Wochenende wäre ich vielleicht nicht zufrieden gewesen, hätte aber den elften Platz akzeptiert. Besonders nach der Verletzung, weil ich vorher nicht wusste, wie es mit dem Knie funktionieren würde. Jetzt habe ich wieder zwei Wochen, in denen ich an meiner körperlichen Verfassung arbeiten kann. Obwohl ich viel Physiotherapie gemacht habe und Fahrrad fahren konnte, bin ich physisch noch nicht 100% fit. Ich denke, heute wäre der siebte Platz möglich gewesen. Ich bin lange hinter Corsi und Salom hängen geblieben. Vielleicht ein, zwei Runden mehr, dann wäre ich auch an Dominique (Aegerter) wieder dran gewesen. Aber ok, wir haben ein Rennen seit langem einmal beendet und fünf Punkte gewonnen. Damit haben wir zwar keine Bäume ausgerissen, aber wir können langsam darauf aufbauen.“

Text: Doreen Müller

Foto: Intact GP

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