Mugello-GP: Folger „Hatte nicht damit gerechnet“

Mit der drittschnellsten Rundenzeit am Ende des ersten Tages gelang Jonas Folger der Grand Prix-Auftakt in Mugello außerordentlich gut. Knapp 0,178 Sekunden fehlten dem 23-Jährigen auf den Trainingsschnellsten Cal Crutchlow.

„Es lief überraschend gut heute. Den Freitag als Drittschnellster zu beenden, damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet,“ so Folger anschließend. „Von Beginn an hatte ich aber mit dem Bike ein gutes Gefühl, sowie auch für die Piste. Das war sicherlich ausschlaggebend. Wir mussten daher nicht viel an einer Abstimmung tüfteln, sondern es passte eigentlich von vornherein alles. Deshalb kamen wir auch schnell auf anständige Rundenzeiten. Meine schnellste Rundenzeit fuhr ich allerdings mit dem weichen Hinterreifen. Der Unterschied zwischen weicher und mittelharter Mischung ist extrem. Ausserdem fuhr mein Teamkollege Johann (Zarco) viele Runden mit der weichen Mischung. Das müssen wir uns hingegen erst morgen genauer anschauen, ob diese für das Rennen in Betracht kommt,2 so der Deutsche weiter. „Abgesehen davon bin ich vom neuen Vorderreifen begeistert. Ich fühle mich damit sehr wohl, weil dieser aufgrund mehr Stabilität einfach besser ist. Er gibt mehr Sicherheit. Ich denke, es war absolut die richtige Entscheidung diesen Reifen einzusetzen bzw., dass sich die meisten Fahrer dafür entschieden haben.“

Text: Doreen Müller

Foto: Monster Yamaha Tech 3

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