Mugello-GP: Folger „Fühle mich trotz Sturz schnell“

Für Jonas Folger verlief  der Samstag nicht ganz wie erhofft. Nach seinem tollen Auftakt und der drittschnellsten Rundenzeit am Freitag rutschte der 23-Jährige in der Zeitenliste auf Platz 16 und musste somit über das erste Qualifying den Weg in Q2 schaffen. Ein Sturz in der ersten Session verhinderte jedoch die Zeitenjagd und der Deutsche fand sich somit letztlich auf Startplatz 15 wieder.„Nach der vierten freien Session bin ich mit einem sehr guten Gefühl ins Q1 gegangen. Im Qualifying habe ich jederzeit versucht, mehr zu geben. Doch dann ist das Vorderrad eingeklappt und ich bin gestürzt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Motorrad zwar um den Tick zackiger umgelegt, trotzdem passierte es sehr unerwartet. Es war eindeutig mein Fehler, aber zum Glück ist nichts Weiteres passiert,“ erklärte Folger anschliessend, der bei dem Sturz unverletzt blieb. „Leider muss ich morgen wieder aus fünften Reihe starten, trotzdem muss am Ende ein Top-Zehn-Ergebnis herauskommen. Das Hauptziel für dieses Wochenende wäre eigentlich gewesen, eine bessere Ausgangsposition für das Rennen zu schaffen. Doch leider ist der Sturz dazwischen gekommen. Für das Rennen bleibt die Zielsetzung ebenfalls gleich, nämlich versuchen, die ersten Runden besser zu machen und vielleicht ein bisschen aggressiver zu fahren. Ich fühle mich schnell und habe auch ein super Gefühl mit dem Bike. Ich freue mich auf das Rennen, das in Mugello immer etwas Aussergewöhnliches ist. Noch dazu dieses Mal, wenn ich vor dieser traumhaften Kulisse erstmals mit Valentino (Rossi) am Start stehe.“

Text: Doreen Müller

Foto: Monster Yamaha Tech 3

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