Mugello-GP: Bradl „kein 100% zufriedenstellendes Setup gefunden“

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Das Aprilia Racing Team Gresini beendete den Grandprix in Mugello mit Platz 14 und 2 WM-Punkten für Stefan Bradl. Teamkollege Alvaro Bautista stürzte im Rennverlauf und sorgte für einen Nuller auf dem Teamkonto. Aber trotz Punkte war der Zahlinger deutlich unzufrieden mit seiner GP-Maschine. Obwohl dem Team bereits zu Beginn des Wochenendes klar war, dass der italienischen Circuit eine Herausforderung werden könnte, wurde auch nach dem Rennen erneut deutlich, das man mit der Entwicklung der Aprilia RS-GP noch ein gutes Stück Arbeit vor sich hat.

„Stefan machte sich gut in Bezug auf Freitag und Samstag, im gelang sein Gefühl für das Motorrad zu verbessern, aber wir müssen und werden es definitiv besser machen,“ so Romano Albesanio. „Das Bike hat eine sehr gute Basis, aber in dem Moment bezahlen wir für eine Entwicklungslücke mit dem Motor, die wir definitiv während der Saison einholen werden.“

„Es war definitiv ein anspruchsvolles Wochenende für uns,“ resümierte Stefan Bradl. „Wir haben eine Menge Arbeit getan, viele Lösungen getestet, aber ich fand nie hundertprozentig zufriedenstellendes Setup. Nur im WarmUp haben wir einige Änderungen gemacht, die zum Vorteil waren, aber aber dies müssen wir uns nochmal genauer anschauen, wenn wir etwas mehr Zeit haben. Im Rennen hatte ich einen guten Start und dann versuchte ich sofort aggressiv zu sein. Ich wusste ich hatte nicht die beste Pace, daher ich meinen Blick darauf mit der Gruppe zu bleiben. Leider mit zehn Runden verbleibend, löste sich die Gummitankabdeckung, die hilft deinen Beinen Halt zu geben und das Bike zu stabilisieren, ab und auf einer Strecke wie dieser kostete mich das die Chance einen guten Platz zu machen.“

Text: Doreen Müller

Foto: Aprilia Racing Team Gresini

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