MotoGP: Zarco-KTM-Deal ist offiziell

Was in der MotoGP-Welt schon seit längerem spekuliert wurde ist seit heute offiziell: Johann Zarco wechselt ins Werksteam von KTM.

Der Franzose verlässt zum Saisonende das Tech3-Team von Hervé Poncharal, in dem er seine ersten zwei Jahre in der MotoGP-Klasse absolvierte. Bis 2020 wird der zweifache Moto2-Weltmeister nun für das KTM-Werksteam an dem Start gehen und Teamkollege von Pol Espargaró sein, der seinen bestehenden Vertrag mit dem österreichischen Hersteller für zwei Jahre verlängerte.

Für Zarco bedeutet der Wechsel zu den Orangenen eine Rückkehr. 2007 wurde er Meister im von KTM betreuten Red Bull Rookies Cup. “Meine Karriere wird dort weitergehen, wo alles begonnen hat: Von den Red Bull Rookies zum MotoGP-Titelkampf.” so der 27-Jährige aus Cannes. “Ich bin sehr glücklich auf KTM zu fahren, denn wir teilen die gleiche Philosophie: Ready to Race”

“Es gab seit dem Red Bull Rookies Cup  immer einen guten Kontakt zu Johann” erklärt Pit Beirer, der Motorsport-Chef von KTM. “Wir haben ihn über WP im Moto2-Projekt unterstützt und unser Moto3-Team-Manager Aki Ajo ist ein guter Freund von ihm. Außerdem haben wir eine gute Verbindung mit seinem Manager Laurent Fellon. Dass wir das geschafft haben, war Teamarbeit. Wir mussten auf unser Potenzial vertrauen, ein Siegermotorrad zu bauen und Johann wäre sicher nicht zu uns gekommen, wenn er dieses Vertrauen nicht gesehen und gespürt hätte. Wir fühlen uns nun verantwortlich, das Paket stark genug zu bekommen, damit er auf dem Level weitermachen kann, auf dem er ist. Das ist unser großes Ziel”

“Klar ist, dass wir einen weiteren Schritt in der MotoGP gehen wollen. In den ersten zwei Jahres ging es darum, das Projekt aufzubauen und alles zum Laufen zu bringen. Man möchte immer die bestmöglichen Fahrer an Board haben und es ist offensichtlich, dass Johann (der die Werksfahrer auf einer Satellitenmaschine schlägt und sich konstant in der ersten Reihe qualifiziert) ein starker Fahrer mit einem starken Willen ist. Ich bin überzeugt, dass wir mit einem Fahrer wie Johann den nächsten Level erreichen können”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

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