MotoGP: Wissenswertes zum Argentinien-Grand Prix

Am Wochenende trifft sich der MotoGP-Zirkus in Südamerika zur zweiten Saisonstation 2018. Die Führenden in der Meisterschaft sind nach dem Auftakt in Katar mit Andrea Dovizioso und Marc Marquez die beiden Hauptdarsteller des letzten Jahres. Sehr wechselhaft waren die beiden in der Vergangenheit auf dem Circuit Termas de Rio Hondo unterwegs. Wir haben ein Paar Zahlen und Fakten zum #ArgentinaGP zusammengefasst.

Nur ein Fahrer konnte in Argentinien mehr als einmal gewinnen: Marc Marquez siegte beim Debüt der Strecke 2014 und 2016. In beiden Jahren stand auch Teamkollege Dani Pedrosa mit auf dem Podium. Abgesehen von den Siegen hat Marquez aber auch zwei Nuller zu verzeichnen.

In den letzten vier Jahren konnten Honda und Yamaha jeweils zwei Siege einfahren (Honda: 2x Marquez; Yamaha: 1x Rossi, 1x Vinales). 

Andrea Dovizioso schaffte es nur einmal auf´s Podium (2.Platz 2015) und wurde bei den letzten zwei Argentinien-GPs von anderen Piloten abgeschossen.

Valentino Rossi war bisher in Argentinien am konstantesten: In drei von vier Rennen war “The Doctor” auf dem Podium und holte 81 von 100 möglichen Punkten. Darunter war auch ein Sieg: 2015 gewann Rossi nach einer packenden Aufholjagd und einem Kampf mit Marquez, der den Beginn einer denkwürdigen Saison zwischen den beiden einläutete.

Der Pole-Rekord von Marc Marquez (2014, 1:37,683) ist 1,336 Sekunden schneller als der Valentino Rossis Rundenrekord (2015, 1:39,019), obwohl – anders als auf anderen Strecken – keine Qualifyer im Einsatz waren.

Michelin setzt eine zweite Medium-Slick-Mischung ein. Dadurch können sich die MotoGP-Piloten zwischen vier Reifenmischungen entscheiden.

Zu den siegreichen Fahrern von Argentinien zählen auch Franco Morbidelli, Johann Zarco (2x) und Tito Rabat. Sie siegten allerdings in der Moto2-Klasse.

Jorge Lorenzo schaffte es nur einmal auf das Podium an den Termas de Rio Hondo. Nur in Texas sieht die Statistik für den Mallorquiner so schlecht aus. 

Nur einmal konnte ein Suzuki-Pilot in die Top 10 fahren: Aleix Espargaró wurde 2015 (erstes Jahr nach dem Suzuki-Wiedereinstieg) Siebter.

 

 

Text: Dominik Lack
Foto: Michelin

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