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MotoGP Tests Jerez: Stürze und ungeklärte Motorfragen bei Respol-Honda am letzten Tag



Der finale Test des Jahres endete für Repsol Honda im spanischen Jerez mit dem Sammeln von wichtigen Informationen für die HRC Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Japan. Marquez und Pedrosa nutzten den Großteil ihrer Zeit um die technischen Veränderungen für 2016 auszuprobieren und die Magnetti Marelli Software zu optimieren.


Der letzten Tag in Jerez sollte für beide Honda-Pilotenen ebenfalls dazu dienen, um einen abschließenden Vergleich zwischen den 2015 und 2016 Motoren mit der neuen Software durchzuführen. Marc Marquez hatte an diesem Freitag zwei Stürze zu verkraften, einen Highsider und einen Sturz über das Vorderrad in Kurve eins. Der Spanier blieb jedoch unverletzt und konnte die Testsession mit insgesamt 67 gefahrenen Runden und einer Bestzeit von 1:39.17 sec abschließen. Landsmann Pedrosa absolvierte insgesamt 77 Runden und lag mit einer Zeit von 1:39.93 sec nur wenige Zehntel hinter dem Spanier.


Marc Marquez: “Heute hatte ich zwei Stürze, einen großen Highsider. in Kurve drei. Ich ging mit konstanter Leistung in die Kurve, aber plötzlich reagierte das Hinterrad sehr aggressiv und ich stürzte. Zum Glück war ich okay. Der zweite Sturz passierte, als ich versuchte während des Motorenvergleiches ans Limit zu gehen,  um das beste Feedback zu bekommen. Der Bremspunkt mit den neuen Michelin-Reifen kann manchmal unberechenbar sein und so stürzte ich erneut. Wie auch immer, wir hatten eine drei gute Tage und konnten eine Menge an Informationen sammeln, die wir nun an HRC geben können. Mein Gefühl sagt mir, dass wir ein wenig mehr Potential mit dem neuen Motor haben im Vergleich zu dem alten Motor, aber wir sind immer noch nicht auf dem Niveau auf dem ich sein möchte. Ich weiß, Honda wird über den Winter hart arbeiten, um alles für Sepang zu verbessern. Ich möchte dem ganzen Team für ihre harte Arbeit während des Tests und in diesem Jahr danken. Jetzt ist es Zeit für Pause!”

Dani Pedrosa: “Heute haben wir viele Runden absolviert, da die Temperatur ein wenig wärmer war, so dass wir früher begonnen haben und den Test später beendeten. Wir haben eine Menge Durchläufe geschafft und einige Dinge getestet und sind uns immer noch nicht klar über den Motor. Wir haben einige ungeklärte Fragen und sind uns nicht sicher, ob es wegen des Motors ist oder der Magneti Marelli Software. Im nächsten Jahr müssen wir diese Elektronik nutzen und in diesem Moment haben wir viele Daten und Informationen, aber es ist noch nicht ersichtlich, wie es am besten passt. Wir haben zwei lange Läufe mit jedem Motor absolviert um einen besseren Vergleich zu haben, aber ich muss mehr mit den Technikern darüber sprechen um eine Richtung zu finden. Es war ein arbeitsreiches Jahr und ich möchte allen bei Honda für ihre Unterstützung danken. Jetzt ist es Zeit für eine Pause! “


Foto: Repsol Honda




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