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MotoGP-Test in Valencia: Petrucci führt im Nassen

Nach einem sehr geschäftigen Treiben am Montag des Valencia-Tests, wagten sich am Dienstag nur elf Fahrer auf die Piste. Von den Spitzenfahrern drehten nur Marc Marquez und Valentino Rossi einige Runden. Grund dafür war der Regen, der fast den ganzen Tag andauerte. Danilo Petrucci machte auf seiner Pramac Ducati das Beste aus der Situation und fuhr trotz eines Sturzes die schnellste Zeit.


Der Italiener konzentrierte sich darauf, seinen von der Ioda-Open-Maschine auf die Ducati umzustellen. Nicky Hayden beendete den Tag als Zweiter, während er den Montag ausgelassen hatte. Der Drive M7 Aspar-Pilot fuhr 24 Runden mit dem neuen RC213V-RS Open-Bike. Haydens Teamkollege Eugene Laverty legte 26 Runden hin, platzierte sich allerdings als Letzter:

„Die Reifen erlauben viel höhere Schräglagen, als ich das von den Superbikes her kenne. Wir müssen noch viel mit der Elektronik arbeiten um das Bike besser zu verstehen, aber momentan ist mein Gefühl am Hinterrad eingangs der Kurven sehr gut. Außerdem haben wir Arbeit mit der Leistungsentfaltung und der Motorbremse vor uns. Viele Fahrer reden über den Vorderreifen, aber ich habe nichts Besonderes festgestellt. Das was mich am meisten überrascht hat war das Hinterrad. Obwohl das Bike viel slidet kann man trotzdem weiter pushen und Boden gut machen, das macht alles der Reifen. Im Vergleich zu den Motorrädern, die ich früher gefahren bin ist dieses kleiner und hat ein besseres Handling.“

Movistar-Yamaha-Pilot Valentino Rossi war Vierter, begab sich aber auch nur kurz nach der Mittagspause für acht Runden auf die Strecke. Weltmeister Marc Marquez fuhr 16 Runden und landete damit auf Platz acht. Scott Redding wurde nach 42 Runden Dritter. Der Brite arbeitete im neuen MarcVDS-Racing Team eifrig daran, seinen Fahrstil von der 2014er Open-Honda auf die 
RC213V factory-Maschine umzustellen. Auf die Petrucci-Zeit fehlten ihm 1,382 Sekunden. Am Ende des Tages crashte Redding auf die gleiche Weise, wie dies zuvor bereits Markenkollege Cal Crutchlow geschehen war. Beide blieben dabei unverletzt. 

Die beiden Werksaprilias von Alvaro Bautista und Marco Melandri, die am Vortag noch von Alex Hofmann begleitet worden waren, belegten Platz fünf und sieben. Bautista war außerdem mit 47 Runden der fleißigste Fahrer des Tages. Nun hoffen die Piloten auf einen trockenen letzten Testtag am Mittwoch.










Text: Dominik Lack

Fotos: motogp.com, Drive M7 Aspar Racing, Forward Racing



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