MotoGP: Strafpunkteregelung gestrichen

Die Grand Prix Kommission hat die Strafpunkteregelung gestrichen. Die Entscheidung darüber wurde am 25. März im Rahmen des Saisonauftaktes in Katar gefällt. 

Die Kommission bestehend aus Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta, Paul Duparc (FIM), Herve Poncharal (IRTA) und Takanao Tsubouchi (MSMA) sah in der Verteilung von Strafpunkten keine Notwendigkeit mehr, da der Strafenkatalog umfangreich mit Maßnahmen ausgestattet sei. 

Die Regelung, dass Vergehen auf und neben der Rennstrecke mit einem Eintrag auf dem Punkte-Konto der GP-Fahrer bestraft werden, trat 2013 in Kraft und hat seitdem für viel Aufsehen gesorgt. Beispielsweise erhielt Andrea Iannone nach einigen harten Aktionen wie dem Manöver gegen den damaligen Teamkollegen Dovizioso Strafpunkte und musste in Assen von ganz hinten starten. Auch Valentino Rossi wurde nach dem als Sepang-Clash in die Geschichte eingegangenen Zwischenfall mit Marc Marquez 2015 bestraft und schließlich in Valencia sanktioniert. 

Bisher besagte die Regelung, dass Piloten nach zehn gesammelten Punkten oder einer konkreten Bestrafung ihre Punkte verlieren. Vor dem Grand Prix von Katar hatten noch einige Fahrer Punkte auf dem Konto, die ihnen in dieser Saison noch zum Verhängnis hätten werden können. Nach der Entscheidung vom Samstag werden jedoch auch diese nun gelöscht.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Michelin

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