Sepang-Test: Ducati-Piloten haben gutes Gefühl für die Desmo GP

 

Nach der mehr als zwei Monate andauernden Winterpause, ging es heute auch für die Ducati Piloten Andrea Iannone und Andrea Doviziso zum ersten IRTA Vorsaisontest auf den Sepang Internatinal Circuit. Nachdem Casey Stoner und Michele Pirro in den vorherigen Tagen Vorarbeit geleistet hatten, konnten die beiden italienischen Stammfahrer heute mit allen anderen Protagonisten der MotoGP WM ihre Bikes testen. 

 

Ducati stellte hierfür jedem Fahrer die 2015 spezifische Desmosedici, wie auch das neue Desmosedici GP Bike zur Verfügung. Am Morgen konzentrierten sich Iannone und Dovizioso hauptsächlich auf die Einstellungen der neuen Elektronik und erreichten eine gute Pace. Auch mit der neuen Desmosedici, die in schwarzer Verkleidung glänzte, konnten erste Testrunden gefahren werden bis ein heftiger Regenguss den Testtag abbrach. Trotz wenig gefahrener Runden mit der 2016er Maschine konnten die Ducati Team Piloten positive Eindrücke über die Desmosedici GP 2016 sammeln. 
 
Andrea Iannone äußerte sich zufrieden über den heutigen Testtag, nachdem er nach mehr als zwei Monaten Pause wieder auf seine Ducati steigen konnte und mit einer Zeit von 2:01.912 sec als Fünftschnellster den Testtag beendete. Am Bike selbst sei nicht viel geändert worden, erklärte der Italiener. „Ich habe mich mehr auf mich selbst konzentriert um wieder in den Rhythmus reinzukommen und zu verstehen wie man das Beste auf den Michelinreifen herausholen kann. Diesen Weg müssen wir weiter gehen,“ so Iannone weiter. „Wir haben noch zwei Tage Zeit um Fortschritte machen zu können und die neue Demosedici GP im Detail verstehen zu können. Heute hatten wir nur die Möglichkeit ein paar wenige Runden mit dem neuen Bike zu fahren, aber für den Moment sind wir zufrieden.“
 
Teamkollege Andrea Dovizioso lag am Ende des Testtages auf Platz 13 im Zeitenranking. „Ich bin happy, weil ich ein gutes Gefühl mit der neuen Desmosedici GP habe,“ so Dovizioso. Aus Sicht des Italieners gäbe es einige positive Aspekte an der neuen Maschine, wie ein gutes Handling und Verbesserungen im Gesamtverhalten des Bikes. Dovizioso zeigte sich überrascht, gleich von Anfang an dieses Gefühl zur Maschine zu spüren. „Leider hatte ich keine Gelegenheit ans Limit zu gehen und bessere Zeiten zu erreichen, aufgrund der Menge an Dingen die wir heute testen durften.  Auch haben uns die Bedingungen zum Ende der Trainingssitzung nicht ermöglicht frische Michelinreifen zu nutzen. Ich habe nur gebrauchte Reifen drauf gehabt und als ich am Schluss frische Reifen holen wollte, begann es zu regnen.“ Das Ziel für den 29-jährigen Italiener stehe für die nächsten zwei Tage fest: ein noch besseres Verständnis für die neue GP Maschine aufzubauen und schnellere Zeiten zu erreichen.
 
Auch Testfahrer Michele Pirro testete am heutigen Tag erneut auf der Strecke und arbeitete weiterhin mit der GP15. Casey Stoner hingegen unterstütze das Ducati Test Team mentaler Natur und tauschte sich im Gespräch mit Andrea Iannone und Andrea Dovizioso aus und gab weiteren Input. Am morgigen zweiten Testtag wird der zweifache Weltmeister jedoch selbst auch auf der Strecke erneut zu sehen sein. Allerdings muss Stoner ebenfalls auf eine GP15 zurückgreifen, da Iannone und Dovizioso die 2016ner GP Bikes für sich beim Test beanspruchen werden.
 
Text: Doreen Müller
 
Fotos: Ducati Team

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