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MotoGP: Saisonrückblick Teil 3: Die Rivalität nimmt zu


Das Jahr neigt sich dem Ende. Racetrack-News möchte die Gelegenheit nutzen und auf eine spannende MotoGP-Saison zurückblicken.



Teil 3

Barcelona: 

Nach seinem Hattrick in Mugello wollte Jorge Lorenzo auch bei seinem Heim-GP triumphieren. Zwar lieferte er sich im Training auch einen Kampf um die Spitze mit Marc Marquez. Im Qualifying jedoch fuhren Aleix Espargaró und Maverick Vinales eine sensationelle Suzuki-Doppelpole ein. Allerdings konnten die beiden Piloten ihre Startpositionen nicht in das erhoffte Podium ummünzen.

Vorn zeichnete sich im Rennen das erwartete Bild ab: Lorenzo machte die Pace gefolgt von Marquez. Der Repsol Honda-Pilot schien der einzige zu sein, der dem Yamaha-Piloten die Stirn bieten könnte. Alle Hoffnungen der Marquez-Fans zerschlugen sich bereits in Runde 3, als der Weltmeister sich Ende der Gegengerade verbremste und stürzte. Lorenzo holte sich danach den vierten Sieg in Folge vor Valentino Rossi und Dani Pedrosa. Stefan Bradl landete überraschend auf einem starken achten Rang.


Assen:

Durch den Siegeslauf von Lorenzo lag der Druck nun erhöht auf den Schultern von Rossi, der nur noch einen WM-Zähler Vorsprung hatte. Das Assen-Wochenende sollte jedoch zu einem Triumphzug des Italieners werden. Er bestimmte von Anfang an das Geschehen und war Schnellster der freien Trainings. Freitag folgte die Pole Position. Im Rennen sahen viele den neunfachen Weltmeister schon als sicheren Sieger, erlebten jedoch eine Überraschung.

Marc Marquez konnte Rossi das ganze Rennen über verfolgen und lieferte sich ein Duell mit seinem selbsternannten Idol. In der letzten Schikane bremste sich Marquez innen vorbei. Dabei berührten sich die beiden und Rossi feilte mit seiner Yamaha durch das Kiesbett hindurch zum Sieg. Auch wenn die Rennleitung den Vorfall nicht großartig untersuchte, begann die Rivalität zwischen Rossi und Marquez weiter zu wachsen. Lorenzo hingegen fuhr sicher Rang drei ein.
Für Stefan Bradl war ein aussichtsreiches Wochenende nach einem Rennsturz mit anschließendem Kahnbeinbruch vorbei. 


Sachsenring:

Für Stefan Bradl gab es schon vor dem Deutschland-GP das Aus von den Rennärzten. Dennoch war der Bayer vor Ort, als die MotoGP an den Sachsenring kam. Auf der Strecke war Marc Marquez das ganze Wochenende unschlagbar. Der Spanier dominierte nach Belieben, machte im Rennen nach kurzem Kampf kurzen Prozess und gewann überlegen. Den zweiten Platz machten Dani Pedrosa und Valentino Rossi unter sich aus. Obwohl es zwischenzeitlich nicht danach aussah, sicherte sich der Honda-Pilot den Platz hinter seinem Teamkollegen. Rossi war auf Rang drei allerdings nicht unzufrieden, zumal er seinen Hauptrivalen Lorenzo als Vierten hinter sich lassen konnte. 



Text und Foto: Dominik Lack

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