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MotoGP: Nicky Hayden – „Will mich erholen und vorbereiten“

Die Saison 2014 lief für Ex-Weltmeister Nicky Hayden alles andere als zufriedenstellend. Die erste Saisonhälfte ging schleppend voran, dann musste er wegen seiner Handgelenksverletzung pausieren. Nun bereitet sich der Drive M7 Aspar-Pilot auf das kommende Jahr vor.

Zuerst einmal: Wie geht es Deiner Hand?
Sie fühlt sich jeden Tag besser an. Es war nicht leicht, nach solch einer Operation wieder zurückzukommen. Es handelte sich um einen schwierigen Eingriff. Sie mussten drei Knochen meines Handgelenks entfernen. Ich war jedoch in der Lage, den Schmerz zu kontrollieren und wieder zu fahren, wenn auch nicht auf meinem normalen Level. Mittlerweile erlange ich aber wieder die Kraft und das Gefühl in der Hand zurück. Es ist gut für mich, dass die Saison vorbei ist, denn nun habe ich Gelegenheit mich auszukurieren. Seit dem Ende der Saison habe ich viele Spritzen bekommen. Ich habe meine Hand geschont, aber dennoch viel Physio gemacht. 

Wie sind Deine ersten Eindrücke der RC213V-RS nach dem Valencia Test?
Meine ersten Eindrücke waren positiv. Ohne Zweifel war die Extrapower das, was mir am meisten aufgefallen ist. Wir waren in der Lage, die Entwicklungen an diesem Bike soweit zu bestätigen und müssen nun unsererseits daran arbeiten, das volle Potential auszuschöpfen.

Wie viel Potential hat denn das Bike?
Wir werden in Sepang sehen, wie hoch unser Level ist, wenn wir zusammen mit den anderen fahren. In der Zwischenzeit muss ich mich darauf konzentrieren, wieder fit zu werden. 

Glaubst Du, dass die Open-Bikes im nächsten Jahr näher an die Werksmaschinen rücken werden?
Ja ich bin sicher, dass wir 2015 konkurrenzfähiger sein werden als letzte Saison. Es muss noch einiges an Entwicklungsarbeit in Sachen Elektronik geschehen, aber wir sind auf dem richtigen Weg. 
Wir hatten letztes Jahr ein fantastisches Chassis, nur eben keine Power. 

Was denkst Du über Eugene Laverty als Deinen neuen Teamkollegen?
Ich konnte in Valencia leider nicht viel mit Eugene reden, aber er scheint mir ein normaler Kollege zu sein, sehr fokussiert auf seine Arbeit. Er kommt von einer erfolgreichen Karriere in der Superbike WM, deshalb denke ich, dass er konkurrenzfähig sein wird und bin mir sicher, dass er seinen Fahrstil schnell an die MotoGP gewöhnen kann. Außerdem bin ich sicher, dass wir eine gute Beziehung haben werden. Er kommt aus einer Rennsportfamilie genau wie ich und hat zwei Brüder, die ebenfalls gute Fahrer sind. 

Wie sehen Deine Pläne für den Winter und die Weihnachtszeit aus?
Nicht besonders. Ich will mich erholen und mich vorbereiten. Ich genieße Weihnachten sehr, besonders jetzt, wo wir in unserer Familie Kinder haben. Wir haben eine große Familie und obwohl wir nichts besonderes an Weihnachten organisieren, wird es immer eine besondere Zeit. Ich möchte meiner Familie, meinem Team und meinen Sponsoren für den Support danken und allen dort draußen ein frohes Weihnachtsfest sowie alles Gute für 2015 wünschen.



Text: Dominik Lack

Fotos und Interview: Team Aspar



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