Katar Test: Delikates Yamaha-Suzuki-Sandwich


Beim ersten Testtag der MotoGP in Katar war es Jorge Lorenzo, der auf einem Hybrid der 2015er- und 2016er Yamaha M1 die schnellste Zeit fuhr. Mit seiner 1:55,452 nahm der Spanier Maverick Vinales 0,428 Sekunden ab.


Schon zur Mitte der Nachtsession war Lorenzo an die Spitze der Zeitenliste gestürmt und hatte den Suzuki-Piloten abgelöst. Dritter wurde Teamkollege Valentino Rossi. Dieser erlebte einen schwierigen Start in den abschließenden Test, ging der Italiener doch zu Boden. Nach dem Crash in Turn 10 blieb Rossi unverletzt. Genauso erging es Aleix Espargaró (P11), der in Kurve 14 stürzte.

Schnellster Ducati-Mann war Andrea Iannone, der die zwei 2016er Desmosedicis ausprobierte. Er absolvierte mit 53 Runden die meisten Umläufe und verlor als Vierter 0,667 Sekunden auf die Spitze.
Hinter Iannone folgten die Markenkollegen Scott Redding, Hector Barbera und Andrea Dovizioso.

Honda schwächelte am ersten Tag noch etwas. Cal Crutchlow lag als Achter 1,058 Sekunden zurück, auch er kam zu Sturz. Marc Marquez platzierte sich hinter Bradley Smith auf dem zehnten Rang. Ein weiterer Sturzkandidat war am Mittwoch Rookie Tito Rabat (P18), für den der Testtag nach einem Crash in Turn 2 zu Ende war.

Stefan Bradl, der zusammen mit Teamkollege Alvaro Bautista (P22) die neuen Farben präsentiert hat, konnte mit der 2016 RS-GP den 19. Rang holen. Der Deutsche hatte mit seiner Zeit rund eine Sekunde Rückstand auf den 15. Platz, den Ducati-Neuling Loris Baz bezog.


Text: Dominik Lack
Foto: motogp.com
 

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