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MotoGP: Jack Miller “alles in meiner Macht stehende getan”

Letzten Sonntag hat sich der Traum der Moto3 Weltmeisterschaft 2014 für Jack Miller ausgeträumt. Obwohl der Australier alles versucht hatte, musste er zusehen, wie Alex Marquez als Dritter den Titel holte. Dennoch kann Miller mit sechs Siegen und acht Pole Positions auf eine positive Saison schauen.

Wie würdest Du die Saison 2014 in einem Wort zusammenfassen?
Unglaublich. Es war ein großartiges Jahr mit guten Momenten – und ein Paar schlechten auch – aber ich habe bei Red Bull KTM viel gelernt und kann ihnen gar nicht genug für die fantastische Arbeit danken, die sie für mich und meine Karriere geleistet haben. Ohne sie wären diese Erfahrungen und das, was nächstes Jahr kommt nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle!

Wie würdest Du – auf einer Skala von 1 bis 10 – die Saison bewerten?
12.

Als Du mit Ajo vor einem Jahr anfingst zusammen zu arbeiten, hast Du da ein Jahr wie dieses erwartet?
Ich bin sehr glücklich mit der Saison und mit dem Respekt und Support der Crew dieses Jahr.

Welches war Dein bestes der 18 Saisonrennen?
Das letzte in Valencia. Es war schön, den Titel beim letzten Rennen in Sicht zu haben und solch ein gute Ende der Saison zu erleben. Wir hatten ein großartiges Wochenende und im Rennen habe ich alles gegeben. Wir haben das Rennen gewonnen und ich habe alles in meiner Macht stehende getan, also kann ich mir keinen Vorwurf machen.

Und welches war das Schlechteste?
Assen. Ich habe dort einen großen Fehler gemacht. Wir hatten eigentlich gute Ergebnisse im Training und eine gute Rennpace.

Was fehlte für Dich zum Titel?
Definitiv die Punkte, die wir in den Niederlanden verloren haben, denn wir hätten dort gut punkten können und der Zwischenfall in Aragon hat auch einiges beigetragen. Mehr eigentlich nicht. Wir haben mehr Siege und Poles eingefahren als jeder andere, darüber müssen wir stolz sein. Das Level ist aber dieses Jahr um einiges gestiegen. Ich habe da eine große Veränderung zu den vergangenen Jahren festgestellt.

Hat es Dich überrascht, dass so viele Fahrer dieses Jahr um Siege kämpfen konnten?
Nicht wirklich. Die Moto3 ist eine besondere Klasse und man weiß einfach, dass es vorn eine große Gruppe von Fahrern fährt. Aber dieses Jahr war es eine besondere Meisterschaft.

Weshalb?
Es gab viele schnelle Fahrer, die alle viele Fehler gemacht haben. Die unterschiedlichen Resultate haben alles schwieriger gemacht.

Weche Rolle hat Aki Ajo gespielt?
Aki spielt in meiner Karriere eine große Rolle. Er ist mein Manager und mein Team Manager bei Red Bull KTM gewesen. Ohne ihn wären ich, mein Crew Chief Patrick Unger und der Rest des Teams nicht da, wo wir jetzt sind. Ich habe viel von ihm gelernt und kann ihm gar nicht genug danken.




Text: Dominik Lack

Interview: Ajo Motorsport

Fotos: Ajo Motorsport



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