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MotoGP in Silverstone: Freitag- Marquez dominiert, Bradl erstaunt

Bei den ersten freien Trainings zum MotoGP-Lauf in Silverstone war wieder einmal Marc Marquez  (2’02.126 ) derjenige, den es zu schlagen galt. Der Weltmeister deklassierte den Rest des Feldes mit einem Vorsprung von 0,509 Sekunden auf Stefan Bradl.

Der Deutsche war vom ersten Moment an vorn dabei und fühlte sich gut auf dem Bike: “Ich glaube es war ein guter Tag für uns. Wir sind voll nach Plan ins Wochenende gestartet nach den Verbesserungen, die wir beim Brünn-Test hatten. Eigentlich haben wir nur einige kleine Veränderungen in die richtige Richtung gemacht, sodass ich die Reifen heute gut nutzen konnte. Ich bin sehr glücklich über diesen ersten Arbeitstag in Silverstone und über die Rundenzeit, aber wir müssen noch unsere Konstanz verbessern…vor allem mit gebrauchten Reifen.”

Hinter Bradl kam Ducati-Pilot Andrea Dovizioso an. Der Italiener legte ebenfalls schon früh ein gutes Tempo vor und war am Morgen bereits Dritter. Nachmittags gelang ihm dies noch einmal  mit einer Zeit von 2’03.011. Doch Dovizioso erklärte, dass es schwierig sei, für den welligen Kurs ein passendes Setup zu finden. Vierter war in der Kombination Tech3-Fahrer Bradley Smith, der vor seinem Heimpublikum besonders große Ambitionen hat. Er ist somit schnellster Yamaha-Fahrer. 

Yonny Hernandez landete überraschend auf dem Fünften Rang. Dahinter folgte bereits der nächste Lokalmatador mit Scott Redding. Einen enttäuschenden Tag erlebten die restlichen Werkspiloten. Dani Pedrosa hatte als Neunter sehr mit Gripproblemen zu kämpfen und hofft morgen auf höhere Temperaturen. Jorge Lorenzo, der hinter Aleix Espargaro Elfter wurde, sah das Hauptproblem in den Reifen:
“Es scheint, als ob Bridgestone den gleichen Reifen gebracht hat, wie in den ersten Rennen. Deshalb haben wir die gleichen Probleme wie damals. Wir haben auf der Bremse keinen Grip, keinen Grip in der Kurvenmitte und auch keine Traktion. Wir haben viel Wheelspin und das versucht Probleme an der Front.”
Eben jenes Gefühl für das Vorderrad war es auch, das Valentino Rossi als 13. anprangerte. Er fur nur eine Zeit von  2’03.952.







Text: Dominik Lack

Foto: Dorna

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