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MotoGP in Catalunya 2014: Pedrosa beendet Marquez´ Poleserie

Ein etwas anderes Qualifying sahen die spanischen Fans am Circuit de Catalunya: Dani Pedrosa sicherte sich die Pole, während Marc Marquez stürzte.

Bei schönstem Sonnenschein gingen die MotoGP-Stars am heutigen Samstag in die Qualifyings. Zur Überraschung aller konnte sich Repsol Honda-Pilot Dani Pedrosa in der hart umkämpften zweiten Session durchsetzen. Der 28-Jährige fuhr mit einer Zeit von 1:40,985 als einziger Pilot unter die 1:41er Marke. Nur 0,115 Sekunden hinter ihm auf Platz 2 kam Yamaha-Fahrer Jorge Lorenzo an. Lorenzo war es auch, der Stefan Bradls Platz in der ersten Startreihe gefährdete. Der Deutsche hatte mit seiner Runde von 1:41,220 lange auf Platz drei gelegen und rutschte zum Schluss unglücklich auf den vierten Rang zurück. Damit ist er jedoch sowohl beste private Honda, als auch vom Zeitenabstand an den Werksfahrern dran.

Vor Bradl auf Platz drei kam Weltmeister Marc Marquez an. Der Seriensieger wollte am Ende noch auf eine seiner berüchtigten letzten schnellen Runden gehen, bremste sich aber zu optimistisch in die erste Kurve und rutschte über das Vorderrad aus. Er blieb unverletzt und blickt positiv gestimmt und mit lachendem Auge auf das Rennen: “Ich weiß, dass es morgen in dieser Kurve keinen Spielraum mehr geben wird und dass wir vom Setup her um den Sieg kämpfen werden”.

Auf Position fünf konnte sich in aller letzter Minute Superstar Valentino Rossi schieben, der von den Trainingsergebnissen her eigentlich keinen Grund zur Freude gehabt haben sollte. Doch der “Doktor” machte zumindest Verbesserungen in seiner Qualifying-Performance aus, was sonst seine Achillesferse ist. Bester Open-Fahrer war Aleix Espargaró auf Platz 6 vor Andrea Dovizioso, Bradley Smith und Yonny Hernandez. Während sich im Q1 Alvaro Bautista (12.) und Andrea Iannone (11.) für die Q2 qualifizierten, ging der Brite Cal Crutchlow leer aus. Er startet nur von Position 13 ins Rennen. Das bemerkenswerte an der Zeitenliste der MotoGP war einmal mehr, dass die ersten zwölf Fahrer innerhalb einer Sekunde lagen. Das könnte zumindest in den ersten Paar Runden auf ein sehr enges Rennen hindeuten. Die feinen Nuancen werden jedoch am Ende siegentscheidend sein.





Text: Dominik Lack

Fotos: Dorna.com, Yamaha Racing (V.Rossi)

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