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MotoGP Catalunya: Rossi „wäre im Zweikampf stark gewesen“


Für Valentino Rossi verlief der Barcelona-GP im Großen und Ganzen genau so, wie man es von dem Italiener gewohnt ist. In den Trainings hielt er sich mit schnellen Rundenzeiten zurück, um sich vollständig auf das Setup des Bikes zu konzentrieren.

Im Rennen konnte der „Doktor“ den zweiten Platz einfahren und wurde daraufhin von den ausgelassenen spanischen Fans wie überall auf der Welt mit „Rossi“-Sprechchören gefeiert:

„In meiner Karriere habe ich immer gesagt, dass wenn man zwanzig Punkte oder mehr holt, es ein gutes Rennen ist. Ich fand das Wochenende gut. Es war wichtig, weil ich drei Rennen hatte, bei denen ich ziemlich gestrauchelt bin. Ich werde nicht gerne Dritter wenn Jorge gewinnt.“

Bis zu diesem Ergebnis war es freilich kein leichter Weg. Zwar zeigte Rossi, dass er im Renntempo auf Augenhöhe mit Sieger Lorenzo war, doch die schlechte Qualifying-Platzierung (Platz 7) hinderte ihn im Endeffekt daran, den Abstand zur Spitze zuzufahren.

„Diesmal haben wir von Freitag an ein gutes Setting und eine gute Balance gefunden, sodass wir gut auf das Rennen hinarbeiten konnten. Ich weiß, dass ich im Rennen stark bin. Schon zu Beginn war ich gut unterwegs, konnte überholen und schnell fahren. Das war aber nicht genug, denn als ich Zweiter war, hatte Jorge schon 1,5 Sekunden Vorsprung. Das ist eine Schande, weil ich die Pace hatte, um mit ihm zu kämpfen. Ich wäre in einem Zweikampf stark gewesen, weil ich auch auf der Bremse stark war.“

„Ich hatte zwei oder drei Momente im Rennen, bei denen ich geglaubt habe, ich könnte es schaffen. Vor allem 5-6 Runden vor dem Ende konnte ich die Lücke immer weiter schließen. Das Gefühl mit dem Bike war gut. Ich hätte mehr versucht, aber dann hätte ich vielleicht einen Fehler gemacht. Ich muss mit ihm starten, damit wir in der letzten Runde zusammen kämpfen können.“

Jetzt geht Rossi mit einem Punkt Vorsprung vor Teamkollege Lorenzo nach Assen, wo es in zwei Wochen für die MotoGP-Fahrer weitergeht.

„Es ist sehr interessant. Wir haben jetzt 7 Rennen hinter uns und sind nur einen Punkt getrennt. Viermal war er vorn, zweimal ich. Er hat also schon doppelt so oft gewonnen wie ich. Das Interessante ist aber, dass unser Potential im Rennen ziemlich ähnlich ist.“

Text: Dominik Lack

Foto: Movistar Yamaha

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