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MotoGP Catalunya: Aleix Espargaró blickt nach dem Sturz nach vorn

Aleix Espargaró hat beim Barcelona-Wochenende für einige Furore gesorgt. Der Spanier konnte vor seinem Heimpublikum die erste Pole Position für Suzuki seit dem Neueinstieg in die MotoGP holen.



Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Fans, zumal auch Teamkollege Vinales mit Platz zwei in der Startaufstellung das Potential des Bikes unterstrich. Das Rennen verlief dann für Espargaró nicht nach Plan. Zuerst verlor er beim Sprint zur ersten Kurve trotz guten Starts rund zehn Positionen und musste sich zurück nach vorn arbeiten. Dann war er zwar schon vorgerückt auf Platz drei, musste dann allerdings Dani Pedrosa ziehen lassen. Am Ende stürzte er.

„Es ist schade, wie das Rennen gelaufen ist. Ich war so stolz, an der Spitze des Feldes zu sein, aber das was am Ende des Rennens passiert zählt eben. Ich hatte einen guten Start, aber hier in Catalunya ist die erste Kurve weit weg von der Start-Linie und wir haben eine langsame Beschleunigung: Als ich in den zweiten Gang geschaltet habe, habe ich sofort Positionen verloren, weil wir noch ein normales Getriebe haben und kein Seamless wie die Werks-Rivalen. Ich kam aus der ersten Kurve und hatten viele Positionen verloren, wusste jedoch, dass ich mich auf eine sehr gute Rennpace verlassen kann. Deswegen habe ich sehr stark gepusht. Ich habe viele Überholmanöver gestartet und hatte mich in den Top 5 festgebissen. Die Bemühungen führten leider dazu, dass der Vorderreifen schnell kaputt war.

Der Crash war mein Fehler. Vielleicht lag es am Rausch, nach dem verlorenen Start so viele Positionen gut gemacht zu haben. Als ich gestürzt bin, war ich am Limit und kam nur ein bisschen neben die Ideallinie – vielleicht war es ein Meter. Leider war dort eine Bodenwelle und ich habe die Front verloren. Das ist wirklich schade und es tut mir leid für das Team, das einen tollen Job gemacht hat. Wir brauchen aber noch mehr. Es ist gut zu sehen, dass wir nun auf dem selben Level kämpfen wie die Topfahrer, ausgenommen vielleicht die Werksyamahas. Das Rennen nicht zu beenden mag ich aber trotzdem nicht.“




Text: Dominik Lack

Foto: suzuki-motogp.com

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