Australien-Test: Viñales „Dürfen nicht übermütig werden“


Während der drei Testtage auf Philipp Island zeigte sich Suzuki Ecstar Pilot Maverick Viñales konstant innerhalb der Rundenzeiten der Top Ten. Der junge Spanier konnte sich in den vergangenen Tagen nicht nur beständig unter den Schnellsten zeigen, sondern beendete den IRTA-Test auch auf Platz 1, dank seiner schnellsten Rundenzeit vom gestrigen Tag.


Aufgrund Viñales Sturzes am finalen Freitag und der dabei entstandenen Beschädigung des Bikes konnte Suzuki heute nur auf Daten aus insgesamt 39 gefahrenen Runden zurückgreifen.

„Der heutige Tag war sehr wechselhaft, auf der einen Seite verlief er gut auf der anderen Seite hatten wir drei Stürze, einen von Maverick und zwei von Aleix,“ äußerte sich der technische Leiter Ken Kawauchi und hatte eine klare Meinung zu dem, was die Veränderungen, wie der spezifische Motor, das Nahtlosgetriebe sowie die Chassis und Elektronikkonfigurationen an der 2016 GSX-RR mit sich brachten. „Ich glaube, dass wir sehr zufrieden sein können den Maverick hielt eine sehr konstante und gute Pace. Es war natürlich etwas Pech, dass er am Ende der Session nicht nochmal mit dem Bike, was er bevorzugt testen konnte aber im Großen und Ganzen fand er ein gutes Setting und zeigte durchweg eine gute Performance,“ so Kawauchi.

Maverick Viñales schien es am Ende des Tages erst einmal wichtig zu sein für Beruhigung zu sorgen, den bei seinem Sturz hatte er zwar sein Bike schwer beschädigt, blieb selbst jedoch glücklicherweise unverletzt. „Mir geht es gut nach dem Sturz am Morgen. Ich ging mit einem neuen Reifen auf die Strecke aber leider war die Temperatur zu kalt und ich rutschte weg,“ erklärte er seinen Crash. „Ansonsten war heute ein weiterer guter Tag obwohl ich meine Rundenzeit nicht verbessern konnte, aber immerhin wissen wir, was der der Grund dafür war. Wir haben uns darauf konzentriert verschiedene Konfigurationen der neuen Chassis zu testen und das kostete uns etwas Zeit. Wenn ich das Chassis genommen hätte, welches ich bevorzugt habe, hätte ich vielleicht eine bessere Zeit erreichen können, aber für unsere Arbeit war es wichtig  die Konfigurationen über einen längeren Zeitraum zu testen und die Tests auch dafür zu nutzen, Dinge ausprobieren zu können.“ 

Der junge Spanier äußerte sich glücklich darüber wie der Test in Australien verlief, hätte sich jedoch gewünscht auch eine volle Rennsimulation durchführen zu können. Doch leider machte das typische Inselwetter nicht nur dem Suzuki Ecstar Team dabei einen Strich durch die Rechnung. Ab dem 02. März geht es somit auch für Maverick Viñales mit dem finalen IRTA Vorsaisontest in Qatar weiter. „In Qatar müssen wir die Elektronik weiter untersuchen. Dies ist ein Bereich in dem uns noch Erfahrung fehlt da die Elektronik komplett neu ist, doch wir haben in Australien schon gute Vorarbeit leisten können und wichtige Daten gesammelt,“ fasst er die Arbeits des Teams. 

Doch trotz seines Top-Resultates am Ende des Australien-Tests versuchte der 21-Jährige am Boden zu bleiben. „Natürlich ist es ein gutes Gefühl den Test als Führender zu beenden und man fühlt sich für die Zukunft sicherer, aber wir müssen unsere Füße am Boden lassen und uns auf den Entwicklungsplan konzentrieren, den wir uns gesetzt haben.“



 
Die kombinierten Zeiten des gesamten Tests findet ihr HIER.
 

 
Fotos: Team Suzuki Ecstar
 

 

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