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MotoGP Austin FP3: Marquez kann Chrutchlow antworten!


Diesmal fand das Training im trockenen statt und nur vereinzelt waren leichte Tropfen an den Kameralinsen zu erkennen.
Das störte die Piloten aber nicht auf schnelle Zeiten zu kommen und dem Zuschauer gerade zum Schluss einen packenden Krimi zu präsentieren.


Das Training begann mit einem frühen Sturz durch den Pramac Piloten Yonny Hernandez. Sein Motorrad lag dabei mitten auf der Fahrbahn, aber dem Fahrer ging es gut und er konnte wieder zurück in die Box laufen.


15 min vor Schluss dann die erste Sensation von den beiden Espargaro Brüdern. Aleix Espargaro lag mit seiner Suzuki auf der provisorischen ersten Position!
10 min später folgte der nächste Paukenschlag und beide Espargaros lagen auf den Plätzen 1 und 2.
Man hätte lange in den Geschichtsbüchern wälzen müssen, um herauszufinden, wann zuletzt 2 Brüder in der Moto GP WM auf Pole standen…wenn überhaupt.
Aber das brauchte man auch gar nicht, denn die anderen Fahrer hatten ganz klar was dagegen!

In den letzten 5 min ging es dann Schlag auf Schlag.
Die Yamaha Fahrer Lorenzo und Rossi waren sich im Kampf um die Positionen nicht einig und fuhren daraufhin einfach beide die exakt identische Rundenzeit von 2:03,647!
Damit landeten sie auf den Plätzen 4 (Lorenzo) und 5 (Rossi). Hier zählt wer die schnellste Runde zuerst gefahren ist.
Währenddessen hatte Chrutchlow als erster die Schwarz/Weiß karrierte Flagge gesehen und konnte in seinem letzten Sektor knapp 1 Zehntel Rückstand, zu einem Vorsprung herausfahren und somit Position 1 übernehmen.
Nachdem fast alle abgewunken wurden, schien der Käse gegessen. Nicht aber für Marquez, der hatte sein Stück noch nicht abgeholt!
Mit einer starken Schlussrunde, wo er in jedem Sektor eine absolute Bestzeit fuhr, schnappte er sich die Position 1 von Chrutchlow und blieb somit unter der schnellsten Rennrunde vom letzten Jahr, ebenfalls aufgestellt durch ihn.

Die Werksducatis mussten sich in diesem Training hinten anstellen und konnten im Schlussspurt nicht ganz mithalten. Dovizioso landete auf Rang 8, Iannone auf Rang 11 und die beiden Pramac Ducatis auf den Plätzen 10 (Petrucci) und 14 (Hernandez).
Iannone verliert als 11 allerdings gerade mal eine Sekunde auf den Führenden, was zeigt wie dicht die Fahrer alle zusammen sind.

Aleix Espargaro landete mit der Suzuki auf dem guten 7. Rang, direkt hinter seinem Bruder Pol.
Der Ersatzfahrer Hiroshi Aoyama landete auf Platz 18, während der deutsche Fahrer Stefan Bradl auf den 13. Platz fuhr und somit an der Q1 teilnehmen muss.

Foto: Motogp.com

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