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MotoGP Assen: Rossi „Das war ein großartiger Kampf“

Mit einem absoluten Knalleffekt ging in Assen das MotoGP-Rennen zu Ende. Valentino Rossi ging als Führender in die letzte Kurve. Marc Marquez hinter ihm bremste in einem Verzweiflungsmanöver innen an den „Doktor“ heran, berührte den Yamaha-Pilot und schickte ihn ins Kiesbett. Dennoch gewann Rossi das Rennen und kam als Erster über den Zielstrich.



„Es ist wichtig, dass man es in einer so engen Meisterschaft ausnutzt, wenn man stark ist. Ich denke, dass ich vom Start weg ein gutes Rennen gefahren bin. Von der Pole loszufahren, ist etwas einfacher als aus der dritten Reihe! Ich habe von Beginn an gepusht und hatte eine solide Pace. Ich hatte einen guten Speed und habe gesehen, dass ich ein Paar Meter zwischen Jorge und mich bringen kann. Leider war diese Pace nicht genug, um von Marc wegzukommen. Ich habe versucht, ans Limit zu gehen, aber er zog mit“

Auch zum Ende hin wollte ich nochmal alles geben, konnte Marc aber nicht abschütteln. Dann wurde ich etwas besorgt, denn ich war bereits an meinem eigenen Limit und an dem meines Bikes. Marc überholte mich und ich habe von hinten gesehen, dass er sehr schnell war. Allerdings wusste ich, dass ich ein bisschen schneller kann. Ich bin eine sehr gute vorletzte Runde gefahren mit einer guten Zeit. Zwar sah ich, dass ich einen kleinen Vorsprung hatte, konnte so eine Rundenzeit aber nicht nochmal fahren. Ich hoffte, dass Marquez nicht zurückkommen würde, aber er kam. In die letzte Schikane kam ich absolut am Limit, sah, dass Marc es versucht, aber es war schon zu spät. Wir berührten uns und ich musste abkürzen. Dabei hatte ich Glück, das Bike im Kiesbett unter Kontrolle zu behalten, man weiß schließlich nie, wie tief der Kies ist. Ich denke, es war ein großartiger Kampf. Letztes Mal hat er gewonnen.“

Text und Fotos: Dominik Lack

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