Moto3 in Mugello: Oliveira mit grandiosem Sieg

Miguel Oliveira hat beim Mugello-GP sein erstes Moto3-Rennen gewonnen. Der Portugiese sammelte in den letzten Runden viele Führungskilometer und hatte beim Sprint zum Zielstrich die besten Karten.

Zweiter wurde Danny Kent, der den Start für sich entscheiden konnte, zwischenzeitlich aber sogar bis auf Platz 11 in der übergroßen Spitzengruppe zurückfiel. Der Brite konnte seine WM-Führung weiter ausbauen, die jetzt bei 46 Punkten auf Enea Bastiannini (Rennen P5) liegt,

Romano Fenati holte sich den dritten Rang. Der Italiener, der wie schon im letzten Jahr mit spezieller Italia-Lackierung unterwegs war, kam als Vierter auf die Zielgerade und ging im Windschatten an Pecco Bagnaia vorbei, den er nur um 3 Tausendstelsekunden schlug.

Für gemischte Gefühle in den Lagern von Redbull KTM und dem Leopard Racing Team sorgte in der letzten Runde der Sturz von Efren Vazquez und Karel Hanika. Hanika hatte zuvor ein starkes Rennen gezeigt und konnte sogar das Feld eine Zeit lang anführen.

Der Zweite aus dem Qualifying Hiroki Ono konnte seine gute Startposition im Rennen nicht umsetzen. Der Japaner fiel früh zurück und wurde 11., auch wenn ihm dabei nur 4,9 Sekunden auf die Spitze fehlten.

Philipp Öttl hatte ein schwieriges Rennen. Der Deutsche war von Platz 23 aus gestartet und musste sich in der Verfolgergruppe mit Andrea Locatelli, Livio Loi und Andrea Migno herumschlagen. Am Ende, als sich die Gruppen vereint hatten, preschte er immer weiter vor und lag in der vorletzten Runde schon in den Punkterängen, als Öttl einen Schlag von hinten verspürte. Daraufhin konnte er nicht mehr richtig schalten und rollte als tragischer 22. über den Zielstrich.

Das Rennen war von Ausfällen durchzogen. Es stürzten Jules Danilo, Juanfran Guevara, Tatsuki Suzuki, Gabriel Rodrigo, Fabio Quartararo, Stefano Manzi und Marco Bezzecchi. Alle Piloten blieben jedoch unverletzt.





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