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Moto3 in Catalunya 2014: Marquez siegt, Windschattenschlacht in der Verfolgergruppe

An der Spitze des Moto3-Feldes fuhr im Rennen zum großen Preis von Barcelona Alex Marquez einen Start-Ziel-Sieg ein.

Der 18-Jährige Polesetter machte schnell eine Lücke zur Verfolgergruppe auf, die am Ende bis auf 3,2 Sekunden angewachsen war. Es war der erste Sieg für Honda in der kleinsten WM-Klasse seit Maverick Vinales 2012 in Mugello.

Dahinter ging der Kampf zwischen KTM und Honda weiter. KTM-Pilot Romano Fenati versuchte verzweifelt, als Zweiter den Rückstand zum Führenden zu verringern, wurde jedoch auf der langen Zielgeraden von Efren Vazquez und Enea Bastianini immer wieder eingefangen. Der WM-Führende Jack Miller schien das gesamte Rennen über mit Problemen zu kämpfen zu haben. Er mühte sich lange auf Platz 9 ab und hatte sichtlich Schwierigkeiten, an den Verfolgern dran zubleiben. Für den Teamkollegen von Marquez, Alex Rins war das Rennen wegen eines kaputten Schaltgestänges schon nach drei Runden vorbei.

Der Showdown fand dann in der letzten Runde statt. Nachdem sich zuvor Fenati und Vazquez etwas abgesetzt hatten, waren nun Niklas Ajo, Brad Binder und auch Isaac Vinales wieder dran und es wurde munter überholt. Ajo fuhr vor auf 2, musste aber in den Kurven vor der Gegengerade in die Wiese. Zeitgleich stürmte von hinten überraschend Jack Miller heran, der hinter Vazquez Vierter wurde. Als Zweiter kam Bastianini ins Ziel. Die spanische Nachwuchshoffnung Maria Herrera stürzte leider schon früh im Rennen gemeinsam mit Hafiq Azmi.

Aus deutscher Sicht sah das Rennen eher mager aus. Philipp Öttl machte zwar vom 30.Startplatz einige Positionen gut, konnte aber die Punkteränge nicht mehr erreichen. Er wurde 19. vor Luca Grünwald.



Text: Dominik Lack

Fotos: motogp.com

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